PrimAIR
Im Forschungsprojekt PrimAIR werden Lösungsansätze für eine primäre Luftrettung in flächengroßen, dünn besiedelten und schwach strukturierten Gebieten entwickelt.
Auf einen Blick
Kategorie | Beschreibung |
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Forschungsprojekt | PrimAIR |
Leitung | Dipl.-Sozw. Ulrike Pohl-Meuthen |
Fakultät | Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme |
Institut | Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr |
Beteiligte | Sylvia Schafer, Dipl.-Volksw. Dipl.-Psych., Ruth Winter, M. Sc. B. Eng., Gregor Ruso |
Projektpartner | AntwortING Ingenieurbüro, Köln; Asklepioskliniken – Institut für Notfallmedizin, Hamburg; Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, München; Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, Dresden; ADAC Luftrettung; Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe; DRF Luftrettung; Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, Mecklenburg-Vorpommern; Bundespolizei-Fliegergruppe |
Fördermittelgeber | Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - Sicherheitsforschungsprogramm |
Ziel des Projektes ist die Erarbeitung von Modellen zur innovativen und zukunftssicheren Gestaltung des Rettungsdienstes in solchermaßen strukturierten Gebieten auf der Basis luftgestutzter präklinischer Notfallrettung.
Neben der Gewährleistung der rettungsdienstlichen Versorgung in
einem an den notfallmedizinischen Erfordernissen orientierten Zeitrahmen soll das System
darüber hinaus hinsichtlich Effektivität und Effizienz optimiert werden.
Bislang werden Rettungshubschrauber in Deutschland grundsätzlich ergänzend zum bodengebundenen Rettungsdienst genutzt. Als neuer Ansatz hierzu wird untersucht, ob
eine luftgestutzte Primarrettung auch als Alternative zum bodengebundenen Rettungsdienst
implementiert werden kann. Luftrettungsmittel konnten dann größere Gebiete
abdecken und Patienten vom Notfallort auf direktem Weg in die für sie geeigneten Kliniken
transportieren. PrimAIR untersucht die Grundlagen, Potenziale und Grenzen eines
solchen luftgestutzten Primarrettungssystems.