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Projektleitung der TH Köln

Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu

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Anlagen, Energie- und Maschinensysteme
Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG)

  • Campus Deutz
    Betzdorfer Straße 2
    50679 Köln
  • Raum ZS-04-02
  • Telefon+49 221-8275-2206

TH Köln evaluiert Krankenhaus-Großübung

Übungsbeobachterin des IRG (Bild: TH Köln/IRG)

Am 23. Mai 2017 probte das Universitätsklinikum Bonn (UKB) mit Unterstützung des Instituts für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln den Ernstfall. Im Rahmen einer Krisenübung wurde ein Busunfall mit 25 Verletzten simuliert, welche zur Versorgung in das Interdisziplinäre Notfallzentrum des UKB eingeliefert wurden.

Am 23. Mai 2017 probte das Universitätsklinikum Bonn (UKB) den Ernstfall. Im Rahmen einer Krisenübung wurde ein Busunfall mit 25 Verletzten simuliert, welche zur Versorgung in das Interdisziplinäre Notfallzentrum des UKB eingeliefert wurden.

Großschadensereignisse mit vielen Verletzten erfordern organisatorische, technische und medizinische Vorbereitungen zur Hilfeleistung. Dies betrifft sowohl das präklinische Arbeitsfeld der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Hilfsorganisationen und des Katastrophenschutzes als auch die Prozesse in den Krankenhäusern, die die Versorgung der Patienten übernehmen.

Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) der TH Köln hat im Rahmen einer Forschungsdienstleistung eine Krisenübung am UKB, die die Bewältigung eines solchen Großschadensereignisses als Übungsinhalt hatte, wissenschaftlich begleitet. Dazu wurde im Vorlauf der Übung ein Evaluationskonzept erstellt. Unterstützt durch Mitarbeiter des IRG übernahmen dann Studierende des Studienganges „Rettungsingenieurwesen“ die Aufgabe der Übungsbeobachter während der Krisenübung am UKB.

Gruppenfoto mit den Beobachtern des Instituts für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr
Die bei der Übung beteiligten Beobachter (Bild: TH Köln/IRG)

Das IRG wertet nun im Nachgang der Übung die Berichte der Übungsbeobachter sowie die Videoaufzeichnungen der Übung aus und bewertet die Übungsabläufe. Anschließend werden, soweit erforderlich, Optimierungsvorschläge erarbeitet und die Evaluationsergebnisse den Verantwortlichen des UKB vorgestellt.

Labore des IRG

Zur Evaluation von Übungen im Bereich Großschadensereignisse kann das IRG auf das Labor für Großschadensereignisse (LfG) sowie das Labor für Kommunikations- und Datensysteme (KDS-Labor) zurückgreifen. Je nach Größe der Übung bietet das LfG verschiedene Instrumente, die eine Evaluation der Übungsprozesse ermöglichen. Das KDS-Labor unterstützt dabei mit seiner technischen Ausstattung.

Im Rahmen der Übung am UKB wurde durch die Mitarbeiter des KDS-Labors eine Videodokumentationsanlage eingerichtet, die eine Auswertung einzelner Abläufe im Nachgang der Übung erlaubt. Des Weiteren wurde mit dem sogenannten NTED-System ein Versuch der Anwendung des MANV-Benchmarks auf die Übungsabläufe im Krankenhaus durchgeführt. Bei dem MANV-Benchmark handelt es sich um eine Auswertungsmethodik für präklinische Übungen, die im Rahmen des abgeschlossenen Forschungsprojektes evalMANV am IRG entwickelt wurde.

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