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Carmen Villalón Estoa

Carmen Villalón Estoa

Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation (ITMK)

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There's something in the air!

Projektbericht aus der ProfiL²-Projektwoche: Am Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation haben Studierende unter der Leitung von Carmen Villalón Estoa einen spanischen Podcast produziert.

Das Podcast-Projekt begann am 18.05.2015 mit einer Einführung und einem Workshop. Der Workshop wurde von dem Peer-Tutor Julian Gray Valdés geleitet und fand im Apple-Labor unserer Fakultät statt. Dort sammelten die Studierenden ihre ersten Erfahrungen mit dem Audioprogramm GarageBand. Wichtig war aber nicht nur zu lernen, wie das Programm funktioniert, sondern auch eine erste Annäherung an die eigene Stimme in der Fremdsprache zu erleben.

„Nachdem ich GarageBand entdeckt hatte (wow), ein bisher noch nicht genutztes Programm, das ich aber schon auf meinem Computer hatte, öffnete sich für mich eine neue Welt. Ich fand es sehr interessant zu lernen, wie das Programm funktioniert: Mit der Lautstärke zu spielen, die verschiedenen Tools auszuprobieren, die Stimme zu ändern, war nicht nur amüsant, sondern ich fühlte mich für eine Weile super- professionell.“

Themenfindung und Planung

Nach dem Workshop war Zeit für die Gruppenbildung, die Festlegung der Themen für die Podcasts und für die Planung des gesamten Projekts. Es entstanden zwei Gruppen von jeweils drei StudentInnen. Unterstützt wurden die Studierenden von unserem Peer-Tutor Julian Gray Valdés.

 „Die Gruppenarbeit war ein sehr wichtiger Aspekt für mich, weil ich nicht daran gewöhnt bin mit anderen zu arbeiten. Ja, wir hatten auch Auseinandersetzungen, aber  es ging um nichts Gravierendes. Die meisten Widersprüche gab es über die Verwendung der Sprache, weil meine Kommilitonen aus anderen Ländern kommen und ein anderes Spanisch sprechen als ich. So habe ich auch neue Aspekte der spanischen Sprache kennen gelernt. Es ist mir auchichtig zu betonen, dass wir unterschiedliche Meinungen immer respektiert haben“.

Aktion und Reflektion

„We do not learn from experience...we learn from reflecting on experience“, sagte der US-amerikanische Philosoph und Pädagoge John Dewey in seinem Buch Experience and Education (1939). Diesem Grundsatz folgend, führten die Studierenden projektbegleitend ein e-Portfolio durch. Dies diente den Studierenden als Hilfe bei der Reflexion über die verschiedenen Aufgaben „während sie sie absolviert haben“ und auch „nachdem sie sie absolviert haben“ („reflection in action“ und „reflection on action“, beide Begriffe, 1983 entwickelt von Donald Schön). Dazu kam ein neuer Begriff von Reflexion, das „reflection for the action“, entwickelt von Killion und Todnem im 1991. Dieser vervollständigt das Modell von Schön, gewährleistet ein nachhaltiges Lernen für die Zukunft und fördert das kritische Denken.

Ready, set, action!

Dann kamen der Mittwoch und der Donnerstag. Also, Zeit für die Podcast-Aufnahme! Die Gruppen trafen sich im Apple-Labor und nahmen, unterstützt vom Peer-Tutor, den Podcast auf und mischten die Musik.
Natürlich lief beim ersten Mal nicht gleich alles gut... und manchmal mussten sie von vorne anfangen und alles noch einmal machen.

„Wir hatten viel Spaß bei der Aufnahme. Wir haben Tonspuren gelöscht, die nicht gut genug klangen und andere aus Versehen... die wirklich gut waren! Wir haben mehrmals Sätze wiederholt, die eine Herausforderung für uns waren oder die nicht gut genug waren, weil wir uns bei der Aufnahme schämten. Am Ende hatten wir uns daran gewöhnt, unsere (eigene) aufgenommene Stimme zu hören.“

Das Ergebnis

Der letzte Tag war der, an dem beide Gruppen Bilanz über die Ereignisse der Woche ziehen sollten. Um am Ende aufgeregt das Ergebnis der ganzen Woche zu präsentieren und mit den anderen Teilnehmern Anekdoten und Erfahrungen zu teilen.

„(...) das Projekt hat mir sehr gut gefallen, weil es etwas vollkommen Anderes war als ein normaler Tag an der FH und mir hat es besonders gefallen, die ganze Zeit Spanisch reden zu müssen. Das hat meinen Wortschatz bereichert . Ich liebe es Spanisch zu sprechen, obwohl ich noch Probleme habe flüssig zu sprechen. Die Arbeit mit dem Podcast hat mir auch gefallen, weil es etwas Neues war und die Medien mich interessieren. (…) Aus diesen Gründen glaube ich, dass die Projektwoche eine gute Gelegenheit bot, etwas Anderes zu machen und Dinge zu lernen, die im Leben nützlich sind.“

Text: Carmen Villalón Estoa

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