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Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr auf der OR2015 in Wien

Mitarbeiter des Instituts präsentieren auf der International Conference on Operations Research (OR2015) in Wien eine neu entwickelte Methode zur Ermittlung von Vulnerabilitäten im schienengebundenen Personennahverkehr am Beispiel der im Mai durchgeführten Großübung.

Vom 01. bis 04. September 2015 fand in Wien die International Conference on Operations Research (OR2015) statt. Die 4-tägige Konferenz ist die weltweit größte Konferenz im Bereich Operations Research und findet jährlich statt. Die knapp 1,000 Teilnehmer kommen aus den unterschiedlichsten Teildisziplinen der Angewandten Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik und sorgen so für ein großes Spektrum an Inhalten. Ziel ist die Entwicklung von quantitativen Modellen und Methoden zur Entscheidungsunterstützung.

Florian Brauner und Andreas Lotter auf der OR2015 in WienFlorian Brauner und Andreas Lotter auf der OR2015 in Wien (Bild: Andreas Lotter)

Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr war dort mit zwei Mitarbeitern vertreten. Florian Brauner und Andreas Lotter stellten im Rahmen eines Vortrages eine neu entwickelte Methode zur Ermittlungen von Verletzlichkeiten im schienengebundenen Personennahverkehr vor. Am Beispiel der im Mai vom Institut ausgerichteter Großübung wurden den Teilnehmern der Konferenz moderne Ansätze zur Verknüpfung von Simulationen, Planspiel- und Realübungen demonstriert. Die Übung, welche in Zusammenarbeit mit den Kölner Verkehrsbetrieben AG, verschiedenen Herstellern von Sicherheitstechnologien und den Gefahrenabwehrbehörden der Stadt Köln durchgeführt wurde, bietet eine einzigartige Möglichkeit zur Evaluierung der selbstentwickelten, theoretischen Methode.  Die im Rahmen des Forschungsprojektes RiKoV entwickelte Methode zur Ermittlung von Vulnerabilitäten ist eine Innovation, die es Betreibern  des Öffentlichen Personennahverkehrs ermöglicht Anfälligkeiten und Verletzlichkeiten in ihren Systemen zu identifizieren und durch Sicherheitsmaßnahmen zu schließen.

RiKoV

Im Forschungsprojekt RiKoV wurde in den vergangenen Jahren an neuen Ansätzen des Risikomanagements für terroristische Bedrohungen geforscht. Eine wesentliche Aufgabe der Fachhochschule Köln war es, die Verletzlichkeit von öffentlichen Personen(nah)verkehrssystemen (Vulnerabilität) zu bestimmen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Zivile Sicherheit“.

Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr

Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme befasst sich mit allen technischen und organisatorischen Elementen der operativen Gefahrenabwehr zur Rettung von Menschen, der Erkennung von Gefahren und deren Abwehrplanung, wie etwa behördliches und betriebliches Risiko- und Krisenmanagement sowie soziale und methodische Kompetenzen für Führungskräfte. In Verbundforschungsprojekten stehen die wissenschaftliche Analyse und das Bereitstellen von Anwenderexpertise im Vordergrund.

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