Studiengangsleiter

Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu

Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu

Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG)

  • Raum ZS-04-02
  • Telefon+49 221-8275-2206

Institutsleiter

Prof. Dr. Dr. Alexander Lechleuthner

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Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG)

  • Raum ZS-04-1b
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Rettungsingenieurwesen (Bachelor) – Berufsfelder

dPS-Übung (Bild: Labor für Großschadenslagen/FH Köln)

Rettungsingenieurwesen führt in berufliche Felder zwischen operativer Gefahrenabwehr, vorbeugender Gefahrenabwehr und Sicherheitstechnik. Diese drei Bereiche prägen auch das Profil unserer Absolvent*innen: von Risikoanalyse und Krisenmanagement über Brandschutz und Resilienz bis zu Anlagen-, Prozess- und Anlagensicherheit.

Rettungsingenieurwesen öffnet Türen in drei eng miteinander verwobene Bereiche: operative Gefahrenabwehr, vorbeugende Gefahrenabwehr und Sicherheitstechnik. Diese Struktur zieht sich durch das gesamte Studium – und spiegelt sich direkt in den Wegen wider, die Absolventinnen und Absolventen später einschlagen.

Operative Gefahrenabwehr, Vorbeugende Gefahrenabwehr und Sicherheitstechnik Die drei Handlungsfelder des Rettungsingenieurwesens (Bild: TH Köln)

Operative Gefahrenabwehr: Führen, koordinieren, entscheiden

Der größte Teil unserer Absolventinnen und Absolventen arbeitet im Bereich der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder in Behörden. Das sind keine zufälligen Entscheidungen, sondern das Ergebnis eines Studiums, das genau auf diese Kontexte vorbereitet. Wer hier tätig ist, analysiert Lagen, bewertet Schutzgüter, koordiniert Ressourcen und entwickelt Konzepte für eine schnelle und abgestimmte Reaktion auf Krisensituationen. Strategien im Katastrophenschutz, im Krisenmanagement oder in der Einsatzführung entstehen nicht im Einsatz selbst – sie werden vorher durchdacht, geplant und immer wieder angepasst. Genau das ist Ingenieursarbeit in der Gefahrenabwehr. Ein oftmals gewählter Einstieg ist der über das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 des feuerwehrtechnischen Dienstes (ehemals gehobener feuerwehrtechnischer Dienst).

Vorbeugende Gefahrenabwehr: Risiken erkennen, bevor sie eintreten

Ein weiterer relevanter Teil unserer Absolventinnen und Absolventen ist in Brandschutzingenieurbüros tätig – einem Berufsfeld, das exemplarisch für vorbeugende Arbeit steht. Hinzu kommen Tätigkeiten in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Resilienzplanung und Risikomanagement. Die Kernfrage lautet hier nicht: Wie reagieren wir? Sondern: Wie verhindern wir, dass es überhaupt zum Ereignis kommt? Dafür braucht es die Fähigkeit, Risiken systematisch zu identifizieren, Schutzgüter und mögliche Abwehrmaßnahmen zu bewerten und daraus konkrete Sicherheits- und Notfallplanungen abzuleiten.

Sicherheitstechnik: Systeme, Infrastrukturen, technische Lösungen

Das dritte Berufsfeld schlägt die Brücke zur Technik. Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Industrie, im Versicherungswesen, in Hilfsorganisationen und in der Forschung. Sie modellieren Störfallauswirkungen, leiten technische Schutzmaßnahmen ab und bewerten die Sicherheit von Anlagen, Prozessen und kritischen Infrastrukturen. Sicherheitsbewertungen, Schadensabschätzungen und die Auslegung technischer Systeme gehören ebenso dazu wie die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Behörden und Versicherern, die auf fundierte Einschätzungen angewiesen sind.

Was alle Wege verbindet

So unterschiedlich diese Berufsfelder auf den ersten Blick wirken mögen – inhaltlich laufen sie auf denselben Kern zu. Rettungsingenieurinnen und -ingenieure erkennen Gefahren, bewerten Risiken, planen Schutzmaßnahmen und gestalten Sicherheit technisch wie organisatorisch mit. Sie können fachliche Probleme wissenschaftlich analysieren, Projekte eigenständig führen, verschiedene Systembestandteile koordinieren und digitale Werkzeuge wie Geoinformationssysteme für räumliche Risiko- und Kapazitätsbewertungen einsetzen.

Dieses Profil entsteht nicht erst nach dem Studium – es wächst schon während der Praxisphase, in der Berufsfelder systematisch verglichen und Praxisstellen in Behörden, Feuerwehr, Industrie oder Hilfsorganisationen gezielt analysiert werden. Der Einstieg ins Berufsleben beginnt damit lange vor dem Abschluss und wird insbesondere durch die eigene Profilbildung während der Studienzeit beeinflusst.

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