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Prof. Ragna Seidler-de Alwis

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Institut für Informationswissenschaft (IWS)

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Silke Beck

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Praxisphase – Bewerbung

Sie stehen kurz vor dem Einstieg in die Praxisphase? Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen rund um Ihre Bewerbung zusammengestellt.

Wann anfangen?

Die Erfahrung zeigt, dass es sinnvoll ist, frühzeitig mit der Suche nach einem Praktikumsplatz zu beginnen. Starten Sie also unbedingt 4-6 Monate vor dem geplanten Beginn Ihres Praktikums mit der Suche – wenn Sie ein Auslandspraktikum planen, noch deutlich früher! Die Nachfrage nach guten Praktikumsplätzen ist hoch und auch die Ansprüche der Unternehmen an die Praktikanten sollte man nicht unterschätzen.

Was will ich eigentlich von meinem Praktikum?

Investieren Sie etwas Zeit, um sich vorher darüber klar zu werden, was genau Sie sich von Ihrem Praktikum erhoffen und welche persönlichen und fachlichen Ziele Sie sich setzen. Welcher Bereich interessiert Sie besonders? Worin sind Sie besonders gut? Oder wollen Sie das Praktikum eventuell lieber nutzen, um einen Einblick in Themengebiete zu bekommen, mit denen Sie bisher eher weniger zu tun hatten? Soll es das weltbekannte DAX-Unternehmen sein oder doch eher die mittelgroße Online-Marketing-Agentur? Möchten Sie in Köln, NRW bzw. prinzipiell überhaupt in Deutschland bleiben oder doch lieber Auslandserfahrung sammeln? All diese Fragen sollten Sie im Vorfeld für sich geklärt haben, um zielführend suchen zu können.

Bewerbungsunterlagen

Mühe mit den Bewerbungsunterlagen wird belohnt, sie sind Ihre Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch! Die vorliegenden Präsentationen für die schriftliche Bewerbung und für das Vorstellungsgespräch (siehe Kasten rechts) bieten Ihnen eine hilfreiche Kurzeinführung für Ihren Bewerbungsprozess. Aber natürlich finden Sie auch im Internet und in Bibliotheken viele wertvolleTipps und Hinweise zu Anschreiben, Lebenslauf und Bewerbungsfoto.

„Anonyme“ Bewerbung vermeiden

Viele Unternehmen bündeln ihren Bewerbungsprozess mittlerweile über Online-Bewerbungsportale. Das ist zwar in mancherlei Hinsicht sehr praktisch (vor allem für die Unternehmen), birgt allerdings das Risiko, als Bewerber in der „anonymen Masse“ unterzugehen. Wenn es keine Alternative gibt, nutzen Sie natürlich diese Möglichkeit zur Online-Bewerbung und machen das Beste daraus. Haben Sie allerdings die Wahl, empfiehlt sich immer eine erste persönliche Kontaktaufnahme mit dem entsprechenden Ansprechpartner im Unternehmen.

Das persönliche Telefonat ist der beste und einfachste Weg, grundlegende Rahmenbedingungen bereits im Vorfeld abzuklären, vor allem wenn die Bewerbung initiativ und nicht auf eine konkrete Stellenausschreibung hin erfolgt:

  • Sucht das Unternehmen für den geplanten Zeitraum überhaupt Praktikanten?
  • Bis wann sollte die Bewerbung vorliegen?
  • Ist eine elektronische Bewerbung gewünscht oder zieht das Unternehmen eine klassische Bewerbungsmappe vor?
  • Gibt es bestimmte Anforderungen an die Praktikantenstelle? Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden besonders gewünscht?

Die erste Kontaktaufnahme sollte persönlich sein

Die persönliche, d. h. telefonische, erste Kontaktaufnahme ist ideal, um sich im Gedächtnis des zuständigen Sachbearbeiters zu verankern und sich so von der „Bewerbermasse“ abzuheben. Damit dies auch tatsächlich in positiver Weise geschieht, empfiehlt es sich, vorbereitet in das Telefonat zu gehen. Nichts ist peinlicher als in einer solchen Situation nicht zu wissen, was das Unternehmen eigentlich genau macht, worin die Stellenausschreibung (falls vorhanden) besteht, oder auf die Frage, warum man sich denn gezielt bei diesem Unternehmen und/oder auf diese Stelle bewirbt, keine gute Antwort parat zu haben. „Das Praktikum ist in meinem Studiengang so vorgeschrieben“ gehört dabei zu den weniger überzeugenden Argumentationen.

Seien Sie auch darauf gefasst, dass man Sie eventuell nach Inhalt und Ausrichtung Ihres Studiengangs fragt – viele Unternehmen benötigen zwar Informationswissenschaftler, wissen aber den Studiengang nicht richtig einzuordnen. Hier ist es sicherlich nützlich, das eine oder andere Alleinstellungsmerkmal im Hinterkopf zu haben, das Sie als Informationswissenschaftler ins Unternehmen einbringen können.

Wenn Ihnen der Name des Ansprechpartners nicht schon im Vorfeld bekannt ist (z. B. aus einer konkreten Stellenausschreibung oder über die Praxisphasendatenbank), sondern Sie sich im Unternehmen „durchtelefonieren“ müssen, vergessen Sie nicht, den Namen der betreffenden Person zu erfragen. So können Sie sich in der anschließenden Bewerbung auf das Telefonat beziehen und Ihre Kontaktperson persönlich ansprechen. Die Informationen, die man aus diesem ersten persönlichen Gespräch zieht, eignen sich oftmals hervorragend dazu, die anschließende Bewerbung noch treffender auf das Unternehmen und die Stelle abzustimmen – ein weiterer Wettbewerbsvorteil, den Sie gegenüber anderen Bewerbern haben.

Nach einem erfolgreichen Telefonat sollte man bis zur tatsächlichen Zusendung der Bewerbungsunterlagen nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen. Nach spätestens zwei bis drei Tagen sollten diese beim Ansprechpartner vorliegen, sonst besteht die Gefahr, schnell wieder in Vergessenheit zu geraten.

Warum der ganze Aufwand?

Ein erfolgreich absolviertes Praktikum ist oftmals der sprichwörtliche „Fuß in der Tür“ – das erleben wir in der Praxis oft. Viele Studierende bleiben nach dem Praktikum in fachlich relevanten Nebenjobs in „ihrem“ Praktikumsunternehmen, schreiben dort ihre Bachelorarbeit oder werden nach erfolgreichem Studienabschluss in Festanstellung übernommen. Und auch wenn das nicht gelingt – ein gutes, fachlich einschlägiges Praktikum in einem namhaften Unternehmen macht sich immer gut im Lebenslauf!

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