Visiere für die Hochschulbibliothek

Visiere im Einsatz (Bild: Julian Kentrup)

Die Schließung der Hochschulbibliothek hat viele Studierende vor große Probleme gestellt. Um gegenzusteuern, wurden die digitalen Angebote erweitert und ein kontaktloser Bestellservice etabliert. Seit Ende Mai sind die Campusbibliotheken wieder geöffnet – entsprechend der Corona-Schutzmaßnahmen mit Plexiglasscheiben, Maskenpflicht und Visieren.


Aber wieso Visiere? Hätten die anderen Maßnahmen nicht gereicht? „Wir haben davon gehört, dass in der Kölner Stadtbibliothek Visiere verwendet werden. Der Vorteil: Man bekommt besser Luft, wird besser verstanden und Brillen beschlagen nicht ständig“, berichtet Ingeborg Rose von der Campusbibliothek Gummersbach. „Die Stadtbibliothek hatte ihre Visiere mit dem 3D-Drucker selbst hergestellt. Weil mein Sohn wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Bartz im Institut für Nachrichtentechnik ist, wusste ich, dass es dort auch 3D-Drucker gibt und hab Kontakt aufgenommen.“

Prof. Dr. Rainer Bartz zeigte sich offen für die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus der Bibliothek und so konnte Robert Rose 87 Bügel für Visiere drucken.

„Zusammengebaut haben wir sie dann selbst. Die Folie kann man mit einem normalen Locher stanzen – die Anleitung stammt aus dem Internet. Das Arbeiten ist wirklich angenehmer mit den Visieren und ich finde es toll, dass die Unterstützung aus der Hochschule kam“, sagt Ingeborg Rose.

M
M