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Schmalenbachmedaille für A. Wilhelm Klein

Für seine herausragenden Verdienste um die Fachhochschule Köln wurde A. Wilhelm Klein mit der Schmalenbachmedaille ausgezeichnet.

13 Studierende von der University of Wisconsin-Whitewater, USA, und der Fachhochschule Köln sind mit dem ersten „Preis für herausragende Forschungs- und Praxisprojekte“ der A. Wilhelm Klein Stiftung ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung wurde diesmal auch der Initiator geehrt: A. Wilhelm Klein erhielt die Schmalenbachmedaille der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

Die Studierenden des Bachelors und Masters International Business überzeugten mit ihren Arbeiten zur „Internationalen Risiko- und Nachhaltigkeitsanalyse“. Der zweite Preis wurde Studierenden des Masters Versicherungswesens zugesprochen, der dritte Preis Studierenden des Bachelors Betriebswirtschaftslehre. Bei der Preisverleihung wurde diesmal auch der Initiator geehrt: A. Wilhelm Klein erhielt die Schmalenbachmedaille der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

Prof. Dr. Frank Gogoll, Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Ehrensenator Prof. Dr. h.c. A. Wilhelm Klein mit der Schmalenbachmedaille, Prof. Dr. Christoph Seeßelberg, Präsident der Fachhochschule KölnProf. Dr. Frank Gogoll, Ehrensenator Prof. Dr. h.c. A. Wilhelm Klein mit der Schmalenbachmedaille, Prof. Dr. Christoph Seeßelberg (Bild: Thilo Schmülgen/FH Köln)

Für seine herausragenden Verdienste über mehr als vier Jahrzehnte um die Fachhochschule Köln, insbesondere um die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, wurde gestern Prof. Dr. h. c. A. Wilhelm Klein mit der Schmalenbachmedaille ausgezeichnet. „A. Wilhelm Klein ist ein Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Praxis und ein Mahner für die Vielfalt der Perspektiven und der Toleranz“, so Prof. Dr. Frank Gogoll, Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. „Seit der Gründung des Studiengangs Versicherungswesen 1971, an der er maßgeblich beteiligt war, hat A. Wilhelm Klein die internationale Ausrichtung der Fakultät unterstützt, sei es durch die zahlreichen Stipendien für die Auslandssemester unserer Studierenden oder durch die Festigung der Kooperationen mit unserer russischen Partnerhochschule in Nishnij Nowgorod. Außerdem hat er als Netzwerker gleich mehrere Fördervereine und Kuratorien gegründet und Plattformen für Menschen geschaffen, die einer gemeinsamen Sache verpflichtet sind.“

Der ehemalige Generaldirektor und Aufsichtsratsvorsitzende der Gothaer Versicherungen war seit 1962 als Lehrbeauftragter und Dozent für Versicherungswesen tätig. 1971 trieb Klein die Gründung des Fachbereichs Versicherungswesen an der Fachhochschule Köln maßgeblich voran. Er ist Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Gesamtfördervereins der Fachhochschule Köln sowie des Fördervereins des Instituts für Versicherungswesen. Sein fachübergreifendes Interesse zeigt er 1990 durch den Aufbau des Fördervereins Restaurierung und Konservierung von Kunst und Kulturgut. Klein ist außerdem Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums der Fachhochschule Köln. Bereits 1984 wird ihm für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement der Titel Honorarprofessor verliehen. A. Wilhelm Klein ist Ehrensenator der Hochschule und Träger der Ehrenmedaille der Fachhochschule Köln. 

Die A. W. Klein Stiftung fördert Studierende durch Stipendien im Studium und bei den Auslandssemestern. Seit 2011 vergibt sie außerdem den „Preis für herausragende Forschungs- und Praxisprojekte“ an Studierende der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. „Unsere familiär geführte Stiftung war schon immer der Fachhochschule Köln eng verbunden und wird es auch bleiben“, so der 90-Jährige bei der Preisvergabe. Besonderen Wert legt Klein auf die internationale Ausrichtung in der Lehre. Für die russische Universität für Architektur und Bauwesen in Nishnij Nowgorod übernimmt er Anfang der 1990er Jahre als Honorarprofessor für Wirtschafts- und Versicherungswirtschaft die Weiterentwicklung der Curricula und richtet ein international besetztes Kuratorium ein, das den gegenseitigen Studenten- und Dozentenaustausch mit der Fachhochschule Köln – bis 2009 unter seiner Leitung.

Eine erfolgreiche internationale Kooperation ist auch die Arbeit der diesjährigen Sieger des Stiftungs-Preises. 13 Studierende der Fachhochschule Köln und der University of Wisconsin-Whitewater in den USA wurden für ihre Projekte zu „Internationalen Risiko- und Nachhaltigkeitsanalysen“ mit dem ersten Preis und 1.500 Euro ausgezeichnet. Möglich macht diese Kooperation der internationale Studiengang International Business, den die Fachhochschule Köln als Bachelor- und Masterstudiengang anbietet. Betreut wurden die Arbeiten von den Professoren Dr. Carol Scovotti, Dr. Manfred Kiy und Dr. Wolfgang Veit. Die Sieger sind: Kalyanaraman Balasubramaniam Krishnan, Nathan Freie, Heidi Hochkammer, Jien Lee, Stefan Mersch, Stephen Morgan, Mark Pepoy, Ophy Quamilla, Erin Schneider, Michael Shimoide, Jan-Patrick Stolpmann, Ifti Wulansari (alle Master International Business) und Jana Voth (Bachelor International Business).

Platz zwei für Marco Huesmann, Kristina Klein, Volha Murashka, Anne-Katherin Schirlitz und Ivana Simic. Betreut von Prof. Dr. Michaele Völler haben die Studierenden des Masters Versicherungswesen für die Gothaer Versicherung ein „Multikanalmanagement für junge Leute“ entwickelt. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Platz drei und 500 Euro gehen an Christian Gronowski, Meike Hosten, Tim Scheer, Christian Schmer und Nils Werschnik vom Bachelorstudiengang Betriebswirtschafslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Stangl haben sie ein Marketingkonzept zur „Erhöhung des Bekanntheitsgrades und der Kundenzahl im Globetrotter Outlet Bonn“ erarbeitet.

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