NRW-Umweltministerin besucht :metabolon

Bei ihrem ersten Besuch auf :metabolon verschaffte sich NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einen umfassenden Einblick in die vielseitigen Projektaufgaben des Lehr- und Forschungszentrums im oberbergischen Lindlar.

Ministerin Ursula Heinen-Esser informierte sich über die vielseitigen Forschungstätigkeiten am Innovationsstandort :metabolon. Erforscht werden innovative Verfahren zur Erzeugung von Sekundärrohstoffen aus Reststoffen sowie deren nachhaltige, stoffliche und energetische Nutzung zur Schonung von Primärrohstoffen. "Der von :metabolon verfolgte ganzheitliche Forschungsansatz unter dem Aspekt der zirkulären Wertschöpfung leistet einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer Ressourcen und schafft Bewusstsein für diese dringenden Fragestellungen", sagte Ministerin Heinen-Esser.

Monika Lichtinghagen-Wirths (Geschäftsführung Bergischer Abfallwirtschaftsverband), Stephan Santelmann (Landrat Rheinisch-Bergischer Kreis), Peter Biesenbach (NRW Justizminister), Jochen Hagt (Landrat Oberbergischer Kreis), Ursula Heinen-Esser (NRW Umweltministerin), Bodo Löttgen (Mitglied des NRW Landtages), Prof. Dr. Klaus Becker (Vizepräsident der TH Köln) v.l. Monika Lichtinghagen-Wirths (Geschäftsführung Bergischer Abfallwirtschaftsverband), Stephan Santelmann (Landrat Rheinisch-Bergischer Kreis), Peter Biesenbach (NRW Justizminister), Jochen Hagt (Landrat Oberbergischer Kreis), Ursula Heinen-Esser (NRW Umweltministerin), Bodo Löttgen (Mitglied des NRW Landtages), Prof. Dr. Klaus Becker (Vizepräsident der TH Köln) (Bild: BAV)

Beim Rundgang über das Gelände besuchte Ministerin Heinen-Esser im Technikum die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TH Köln und sprach mit ihnen über die Bereiche Wasserbehandlung, Hydrothermale Carbonisierung und Biogasproduktion – die Forschungsthemen des Standortes.

":metabolon ist ein exzellentes Beispiel für die enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft", erläuterte Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschungs- und Wissenstransfer der TH Köln. "Im Schulterschluss erarbeiten die Beteiligten vor Ort anwendungsnahe, wissenschaftlich fundierte Lösungen, um unsere Abfallwirtschaft nachhaltig zu gestalten. Die TH Köln sieht darin sehr gute Voraussetzungen, um gemeinsam mit den Partnern das Bergische Land zu einer Vorzeigeregion für die zirkuläre Wertschöpfung zu machen."

Begleitet wurde Ministerin Ursula Heinen-Esser von den beiden Landtagsabgeordneten des Oberbergischen Kreises, dem NRW-Justizminister Peter Biesenbach und dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Bodo Löttgen. Begrüßt wurden die Gäste von Landrat Jochen Hagt, Verbandsvorsteher des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV), Landrat Stephan Santelmann, stellvertretender Verbandsvorsteher, Monika Lichtinghagen-Wirths, Geschäftsführerin des BAV und Projektleiterin von :metabolon sowie Prof. Dr.-Ing. Klaus Becker Vizepräsidenten für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln.

3.2.2020

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