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Masterstudiengang Drug Discovery and Development

Prof. Dr. Axel Freimuth (Rektor Uni Köln) und Prof. Dr. Klaus Becker (Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln) (Bild: Thilo Schmülgen/TH Köln)

Die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der TH Köln und die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln bieten zum Wintersemester 2016/2017 den neuen, gemeinsam entwickelten Masterstudiengang "Drug Discovery and Development" an.


Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten jetzt der Rektor der Universität zu Köln, Prof. Dr. Axel Freimuth, und der Geschäftsführende Vizepräsident der TH Köln, Prof. Dr. Klaus Becker, in Leverkusen. Zeitgleich startete das Akkreditierungsverfahren mit Gesprächen zwischen der Gutachtergruppe und den Hochschulleitungen, den Verantwortlichen für den neuen Studiengang und den Lehrenden sowie den Studierenden.

"Das Besondere an dieser Kooperation ist, dass die beiden Hochschulen gemeinsam einen Studiengang ins Leben gerufen haben mit einer Prüfungsordnung sowie einem Master of Science-Abschluss beider Hochschulen", betont Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Vizepräsidentin für Lehre und Studium der TH. "Arzneimittelforschung ist ein sich schnell veränderndes, interdisziplinäres Zukunftsfeld. Beide Partner bringen in diesem Studiengang ihre jeweiligen Stärken ein –  die TH unter anderem ihre langjährige Erfahrung in der industriellen Arzneimittelforschung ihrer Lehrenden und ihre anwendungsorientierte Forschung."

v.l. Prof. Dr. Klaus Becker, Prof. Dr. Axel Freimuth, Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Prof. Dr. Stefan Herzig, Prof. Dr. Matthias Hochgürtelv.l. Prof. Dr. Klaus Becker, Prof. Dr. Axel Freimuth, Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Prof. Dr. Stefan Herzig, Prof. Dr. Matthias Hochgürtel (Bild: Thilo Schmülgen/TH Köln)

"Die Universität trägt vor allem mit ihrer Expertise in den Themenfeldern der  experimentellen und klinischen Pharmakologie, sowie der Chemie, Biochemie und Strukturbiologie zum Angebot des Studiengangs bei", erläutert Prof. Dr. Stefan Herzig, Prorektor für Lehre und Studium der Universität zu Köln. "Der neue Studiengang bietet hervorragende Möglichkeiten, sich für eine Tätigkeit im Bereich der Arzneimittelforschung zu qualifizieren, sei es im Bereich der Grundlagenwissenschaften im akademischen Umfeld oder in der Industrie. Wir freuen uns darauf anhand dieses wichtigen Themas erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit in Studium und Lehre zwischen unseren großen Hochschulen sammeln zu können."

Der forschungsorientierte viersemestrige Studiengang Drug Discovery and Development, der jährlich 20 Studienplätze bietet, ist zweisprachig – Deutsch und/oder Englisch. Die Studierenden profitieren von Angeboten und Strukturen beider Hochschulen. Sie absolvieren ihr Studium sowohl in der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften auf dem Campus Leverkusen der TH Köln als auch in den Räumen des Instituts für Pharmakologie am Klinikum der Universität zu Köln sowie des Departments für Chemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums erhalten sie den Master of Science beider Hochschulen.

Das Studienangebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen einschlägiger Studiengänge im chemischen, biologischen oder medizinisch-pharmazeutischen Bereich. Nach erfolgreichem Abschluss steht den Studierenden des Masterstudiengangs Drug Discovery and Development der Weg offen, zu promovieren oder sofort in die Berufspraxis der pharmazeutischen Industrie einzusteigen. Mögliche Arbeitsfelder liegen als Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im akademischen Bereich, in der forschenden Arzneimittelindustrie, in kleinen und mittelständischen Biotechnologieunternehmen sowie in nationalen oder internationalen Zulassungsbehörden.

Für beide Hochschulen ist der gemeinsame Masterstudiengang eine Premiere: Für die Universität zu Köln ist es der erste Studiengang, der mit einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften gemeinsam angeboten wird, und für die TH Köln der erste Studiengang, der gemeinsam mit einer Universität angeboten wird. Beide Hochschulen sehen den Studiengang als Pilotprojekt mit dem Ziel die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre weiter zu vertiefen.
Die Kooperationsvereinbarung bildet die Grundlage für die gemeinsame Organisation der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit. Neben der Sicherstellung des Lehrangebotes und der Qualität des interdisziplinären Studienganges, ermöglicht er den Lernenden und Lehrenden die Nutzung der Einrichtungen beider Hochschulen.

9. November 2015

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