Kontakt & Service

Institut für Medienpädagogik und Medienforschung

TH Köln
Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Kontakt

Prof. Dr. Isabel Zorn

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3334

Workshop "Lernprozesse inklusiv gestalten – auch mit digitalen Tools"

Dass auch im Kontext der Open Educational Ressources (OER) großes Interesse an inklusivem Lehren und Lernen besteht, zeigte sich bei der großen Zahl der Teilnehmenden an unserem Workshop. Professionelle aus verschiedensten Bereichen kamen in unserem Workshop zusammen, um das Inklusionspotential von digitalen Tools zu diskutieren. So entstand schnell eine anregende Diskussion.

Workshop beim #OERcamp West am Freitag, dem 12.05.2017

Im Verlauf des Workshops stellten wir den Teilnehmenden einige Tools vor, um aufzuzeigen, welche technischen Möglichkeiten heute bereits bestehen:

Achtung! Diese Tools können nicht ungefragt in Bildungskontexten verwendet werden, da kein ausreichender Datenschutz besteht!

Neben einer spannenden Debatte über die barrierefreie Gestaltung von PDF-Dateien sowie PDF-Alternativen (z.B. HTML) nehmen wir auch folgende Gedanken aus dem Workshop mit:

  • Inklusion betrifft nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern uns alle.
  • Digitale Tools können auch neue Barrieren und Zugangshürden schaffen, da sie neue Kompetenzen erfordern.
  • Die überwiegende Mehrzahl an Tools ist nicht datenschutzgerecht. Wo sind Open-Source-Lösungen?
  • „Inklusion ist nicht umsonst zu haben.“
  • Wissen zu teilen ist wirtschaftlich uninteressant.
  • Mehr Ergebnisse unseres Workshops findet ihr auf dem Etherpad unter diesem Link: http://pad.o-e-r.de/p/oercamp17-west-A2-BW3

Workshopausschreibung:

Barcamp Workshop: Lernprozesse inklusiv gestalten – auch mit digitalen Tools

Workshop auf dem OERCamp West am 12. und 13.5.2017 an der TH Köln, Ubierring 48, 50678 Köln.

Slot A2, Freitag, 13.00 – 14.30 Uhr (90 Min.)

Worum geht’s?

Digitalisierung kann Inklusion in Bildungseinrichtungen fördern, aber auch Barrieren aufbauen. Wir möchten die Barrierefreiheit aktueller Tools auswerten und Ideen zum Einsatz neuer Tools entwickeln.

Der Workshop besteht aus drei Phasen: 1.) Wir setzen Impulse aus verschiedenen Perspektiven. Welche Hürden erleben diverse Lernende beim Lernen mit diversen Lernmaterialien und Didaktiken? 2.) Wir eruieren die Barrierefreiheit von Software und Lernmaterialien, die bereits im Einsatz sind. Wie erleben Menschen, die schlecht hören, sehen, Deutsch sprechen, … unsere Lernmaterialien? 3.) Wir sammeln Ideen für Einsatzpotentiale neuer Software zur Redzierung von bestehenden Exklusionsrisiken. Hier stehen Tools im Fokus, die offene Lizenzen und Ideen von OER und OEP nicht untergraben, idealerweise unterstützen oder sogar darauf (auf-)bauen. Wie können wir durch solche Tools Partizipation nicht nur behinderter Menschen, sondern auch von Menschen, die schwierige Lebenslagen bewältigen, fördern?

Form und Gastgeber*in

Arbeitsweise: Der Workshop wird gemeinsam von Studierenden und Lehrenden vorbereitet. Es gilt: Hands-On-Modus, d.h. jede und jeder ist eingeladen, Fragen, Apps oder Materialien mitzubringen, die gemeinsam inklusiv bearbeitet werden.

Workshop-Gastgeber*in: Prof. Dr. Friederike Siller, Prof. Dr. Isabel Zorn, gemeinsam mit Master-Studierenden der Sozialen Arbeit an der TH Köln und dem Forschungsprojekt „Inklusive Digitalisierung der Hochschuldidaktik“ an der TH Köln

Kontakt: Yannick Weiser, yannick.weiser@smail.th-koeln.de, www.inklusiv-digital.de

Zielgruppe

Diesen Workshop sollten Menschen besuchen, die …
… im Hinblick auf Inklusion negative oder positive Erfahrungen mit digitalen Tools gemacht haben und sich darüber austauschen möchten, und jene, die Barrieren in ihrer Einrichtung reduzieren wollen.

Zielgruppe nach Vorwissen: Einsteiger, Fortgeschrittene, Profis

Minimale und maximale Teilnahmezahl: 5 – 25

Sollen Teilnehmende Hardware mitbringen? Laptop-artiges Gerät wäre ok. Tablet-artiges Gerät wäre ok. Smartphone-artiges Gerät wäre ok.

Mai 2017

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