KISD empfängt Delegation der Westböhmischen Universität

Gruppenbild (Bild: Philipp Heidkamp)

Internationale Zusammenarbeit als unverzichtbares Element der an den Anforderungen einer globalen Gesellschaft orientierten Hochschulbildung ist eine der Leitlinien der TH Köln. Wie diese in der Praxis aussieht, zeigte der Besuch von Vertreterinnen und Vertretern der Ladislav Sutnar Faculty of Design and Art der Westböhmischen Universität (Tschechien) an der Köln International School of Design.

Die Möglichkeit, einen gemeinsamen internationalen Masterstudiengang zu entwickeln, stand im Mittelpunkt der Gespräche. Hierzu tauschte die Delegation um Jindricj Lukavsky (Vice Dean for Educational Activities) Arnost Marks (Vice Dean for Creative Innovation), Jan Van Woensel (Academic Curator) und Korabečný (Head of the Mobility Design Department) mit Prof. Philipp Heidkamp (KISD),  Prof. Katrin Müller-Russo, Prof. Wolfgang Laubersheimer, Lisa Janßen sowie Prof. Dr. Klaus Becker (Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln) und Christina Brey (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit, Curriculumsentwicklung, Lehr- und Lernkultur sowie zu den Forschungspotenzialen aus.  

Insbesondere die politische Erfahrung von Arnost Marks, der durch seine zurückliegende Tätigkeit als stellvertretender Forschungsminister der Tschechischen Republik eine langjährige Zusammenarbeit mit Taiwanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen einbringt, könnte dem Projekt zugute kommen. Die Entwicklung eines gemeinsamen Masterstudiengangs Global Integrated Design mit den Hochschulpartnern KISD (TH Köln), Ladislav Sutnar Faculty of Design and Art (WBU), dem Holon Institute of Technology (Israel) und der NCKU Faculty of Architecture and Urban Planning (Taiwan) wird nun in weiteren Arbeitsgruppen vorangetrieben; im Herbst soll dann über die gemeinsame Zusammenarbeit konkret entschieden werden. Eine Besonderheit des angedachten Studienganges ist die Einbindung breiter (englischsprachiger) Angebote aller Hochschulen. Zielsetzung ist ein durch das DAAD-Programm Erasmus Mundus geförderter Joint Master, der 20 Studierenden volle Stipendien sichert und Spielraum für die qualitative Ausgestaltung des Curriculums bietet.

Aus Sicht der KISD ergeben sich interessante Möglichkeiten. "Das skizzierte Programm eröffnet uns mit einem komplementär besetzten Konsortium internationaler profilierter Hochschulen mit großer Forschungsexpertise die Möglichkeit, weitere assoziierte Partner einzubinden und so ein global ausgerichtetes Programm mit einem geschärften thematischen Profil zu entwickeln. Dieses könnte den sich verändernden Anforderungen an Hochschulen durch agilere Programme und flexiblere Erweiterungen Rechnung tragen. Auch bietet sich die Möglichkeit, die Arbeit mit bestehenden Partnern zu Gunsten der KISD zu vertiefen" so Prof. Philipp Heidkamp.

Arnos Marks zeigte sich begeistert von den produktiven Gesprächen: "Ich sehe ein großes Potenzial in einer strukturellen Zusammenarbeit mit der KISD wie auch der TH Köln. An der UWB entwickeln wir im Moment neue Lehr- und Lernstrategien, die wir in die laufenden Designprogramme einfließen lassen und so professionelle Expertise in den laufenden Diskurs bringen. Die jahrzehntelange Erfahrung der KISD mit Integrated Design und der interdisziplinären wie auch internationalen Ausrichtung könnte einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung und Exzellenz der UWB beitragen".

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