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Start-up-Region Köln stärken: Verbundprojekt von vier Kölner Hochschulen erhält vier Millionen Euro

Die TH Köln, die Universität zu Köln, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Rheinische Fachhochschule Köln haben sich im Verbundvorhaben „Fit for Invest by hgnc“ zusammengeschlossen. Das Projekt wird mit vier Millionen Euro gefördert.

Feierliche Bekanntgabe der Förderentscheidung im Futurium in Berlin am 3. Dezember 2019: Verbundprojekt „Fit for Invest by hgnc“  erhält vier Millionen Euro. Feierliche Bekanntgabe der Förderentscheidung im Futurium in Berlin am 3. Dezember 2019. (v.l.) Dr. Marita Mehlstäubl (Deutsche Sporthochschule), Prof. Dr. Klaus Becker (TH Köln), Marc Kley (Universität zu Köln), Alina Ley (Rheinische Fachhochschule), Dr. Claudia Combrink (Deutsche Sporthochschule Köln), Dr. Stephanie Grubenbecher, Prof. Dr. Kai Thürbach (beide TH Köln). Nicht im Bild: Prof. Dr. Marc Prokop (TH Köln) (Bild: TH Köln)

Um studentische Gründerteams besser zu unterstützen und Köln zu einer der erfolgreichsten Start-up-Regionen in Deutschland zu machen, haben sich vier Kölner Hochschulen im Verbundvorhaben „Fit for Invest by hgnc“ zusammengeschlossen. Die TH Köln, die Universität zu Köln, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) arbeiten bereits im hochschulgründernetz cologne (hgnc) zusammen und weiten mit dem Verbundvorhaben nun das Unterstützungsangebot für Gründungswillige des hgnc an den Kölner Hochschulen deutlich aus. Das Projekt wird unter Federführung der TH Köln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Potentiale über vier Jahre mit rund vier Millionen Euro unterstützt.

„Köln ist einer der wirtschaftsstärksten und attraktivsten Standorte Deutschlands und hat bereits eine florierende Start-up- und Investorenszene. Zudem arbeiten und forschen in der hiesigen Hochschullandschaft mehr als 11.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es besteht ein studentisches Kreativpotential von mehr als 100.000 Studierenden“, erläutert Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln. Die Verankerung der Kölner Hochschulen im vielfältigen Start-up-Ökosystem der Region Köln sei bislang nur teilweise gelungen. „Das möchten wir mit dem Verbundvorhaben künftig ändern. Unser Ziel: Wir wollen maßgeblich dazu beitragen, dass sich die Region Köln neben Berlin und München in den Top 3 der attraktivsten und erfolgreichsten Start-up-Regionen in Deutschland etabliert“, so Becker weiter.

Gründungspotentiale erschließen
Basis einer attraktiven Gründungsregion sind ihre Start-ups. Darum werden die Verbundpartner Maßnahmen ergreifen, um auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse und ihres studentischen Kreativpotenzials mehr, wachstumsstärkere und erfolgreichere Ausgründungsvorhaben zu generieren.

„Wir freuen uns, in diesem einzigartigen Projekt der vier größten Kölner Hochschulen mitwirken zu können. Im Verbund der Kölner Hochschulen nimmt die RFH die Rolle der Schnittstelle zur Wirtschaft ein, um mit Wirtschaftspartnern neue anwendungsorientierte Ideen und Startup-Konzepte testen zu können. Mit dem Aufbau einer Open Innovation Plattform soll sowohl ein interdisziplinärer als auch ein verbundpartner-übergreifender Austausch mit Wirtschaftspartnern etabliert und daraus neue Geschäftsideen generiert werden“, betont Prof. Dr. Kai Buehler von der RFH.

„Der erfolgreiche gemeinsame Antrag mit dem Teilprojekt ‚Starting-up with Sport Sciences‘ gibt uns nun die Möglichkeit, noch stärker für das Thema Existenzgründung zu sensibilisieren und das Potenzial an der Deutschen Sporthochschule Köln für innovative Gründungen gezielt zu aktivieren. Um frühzeitig realistische Marktchancen für potentielle Gründungen einschätzen zu können, möchten wir verstärkt Partnerinnen und Partner aus dem Sportmarkt einbeziehen“, sagt Prof. Dr. Heiko Strüder, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln.

„Die Universität zu Köln freut sich, im Hochschulverbund den internationalen Aspekt des Vorhabens zu stärken. Das Teilprojekt „GATEWAY goes International“ fokussiert sich auf die Schaffung eines über die Hochschulgrenzen hinaus zugänglichen Qualifikations- und Netzwerksangebots, das gründungsinteressierte Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftler*innen fit für ein internationales Business macht. Dafür werden die UzK und ihr Exzellenz Start-up Center GATEWAY die Kooperationen mit ihrem weiten internationalen Netzwerk um den Entrepreneurship-Aspekt erweitern“, sagt Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel, Prorektor für Internationales der Universität zu Köln.

Finanzierung von Beginn an mitdenken
Kein Gründerteam kann ohne eine zuverlässige Finanzierung erfolgreich sein. Die TH Köln konzentriert sich in ihrem Teilprojekt daher auf die sogenannte „Investment Readiness“ und unterstützt die Jungunternehmerinnen und -unternehmer dabei, die Marktherausforderungen und Finanzierungsanforderungen von potenziellen Investoren bestmöglich zu erfüllen. Dazu sollen Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt werden, mit denen Gründerinnen und Gründer ihre Vorhaben bereits in der frühen Phase investitionsfähig strukturieren und gestalten können. Die Teams werden beim Einwerben von Kapital, Anschlussfinanzierungen, Ressourcen und Gewinnung von strategischen Partnern beraten.

hochschulgründernetz cologne als Gründungsmarke
Die vier Verbundpartner sind Gründungs- und Vorstandsmitglieder im hochschulgründernetz cologne (hgnc) e.V. Dieses unterstützt Gründungsinteressierte mit Seminaren und Workshops rund um das Thema Selbstständigkeit. In Einzelberatungen entwickelt des hgnc mit den Gründenden die Geschäftsidee, coacht bei der Erstellung des Businessplans und erörtert mögliche Finanzierungsoptionen für die Umsetzung des Geschäftsmodells.

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