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INTERKULT

Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Prof. Dr. Birgit Jagusch

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)

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Critical Whiteness, Powersharing und Empowerment in der Jugend(sozial)arbeit

Fachtagung für pädagogische Fachkräfte, 08. November 2019

Die Fachtagung widmet sich der Frage, was es für Fachkräfte und Einrichtungen der Sozialen Arbeit ganz konkret bedeutet, die eigene machtvolle Positionierung zu verändern, Privilegien zu teilen, Zugänge zu Ressourcen zu öffnen und die Zielgruppen und Mitarbeiter*innen derart zu empowern, dass sie eigene Bedürfnisse artikulieren können und gehört/ernst genommen werden?

Auf einen Blick

Critical Whiteness, Powersharing und Empowerment in der Jugend(sozial)arbeit

Fachtagung für pädagogische Fachkräfte

Wann?

  • 08. November 2019
  • 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Wo?

LVR-Horion-Haus
Hermann-Pünder-Straße 1
50679 Köln

Kosten

Die Teilnahmegebühren betragen 30,- € für Verdienende und 15,- € für nicht oder wenig Verdienende. Verpflegung und Getränke sind inbegriffen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich mit Ihren Angaben (s. Flyer) bis zum 11. Oktober 2019 per E-Mail bei manuela.klein@jugendsozialarbeit.info oder per Fax 0221 / 165379 - 11 an.

Veranstalter

Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Nordrhein-Westfalen e. V. (LAG KJS NRW), Technische Hochschule Köln, LVR Qualität für Menschen


Critical Whiteness, Powersharing und Empowerment in der Jugend(sozial)arbeit

Fachtagung für pädagogische Fachkräfte

Wenn wir eine differenz- und diskriminierungssensible Soziale Arbeit praktisch umsetzen wollen, dürfen wir nicht nur die eigenen Ressentiments problematisieren. Vielmehr müssen wir auch die institutionellen Rahmenbedingungen der eigenen Einrichtung betrachten, uns fragen, wer spricht und Gehör findet, wer Zugang zu (finanzieller) Förderung hat, Themen (mit) setzen und Diskurse (mit) bestimmen kann. Es geht also um individuelle Verstrickungen in das problematische institutionelle Handeln, um machtvolle Positionierungen und Ungleichheit und die Frage nach den eigenen Handlungsmöglichkeiten. Für Einrichtungen, zu denen auch die Veranstaltenden gehören, die sich in privilegierten und machtvollen Positionen befinden, gehören die Fragen, wie die eigene machtvolle Positionierung geteilt werden und innerhalb der Institutionen Räume, Praxen und Strukturen entstehen können, die Empowerment und Critical Whiteness zum Ziel haben, zu wichtigen Elementen rassismuskritischer Arbeit. Diese Grundlagen zielen auf die Problematisierung und letztlich Überwindung von Privilegien, Machtasymmetrien, Paternalismus und Ungerechtigkeit.

Was aber bedeutet es konkret für Fachkräfte und Einrichtungen der Sozialen Arbeit, die eigene machtvolle Positionierung zu verändern, Privilegien zu teilen, Zugänge zu Ressourcen zu öffnen und die Zielgruppen und Mitarbeiter*innen derart zu empowern, dass sie eigene Bedürfnisse artikulieren können und gehört/ernst genommen werden?

Unsere diesjährige Tagung widmet sich explizit den Perspektiven von Critical Whiteness/Powersharing bzw. des Empowerments und bietet in teils gemeinsamen, teils getrennten (safer space) Räumen Diskussionsmöglichkeiten in Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Jugend(sozial)arbeit. Unterschiedliche theoretische Konzepte, die (selbst)kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Verwobenheiten in problematisches institutionelles Handeln, die Suche nach Verbündeten, die Möglichkeit des Räume-Schaffens für Selbstwirksamkeitserfahrungen – all dies bietet diese Tagung in Vorträgen und Workshops an. Sie richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie der außerschulischen Bildungsarbeit.

Wir laden Sie herzlich ein!

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