Antisemitismus in der Sozialen Arbeit – Neuerscheinung
Am 21.1. erscheint im Beltz/Juventa Verlag der neue Sammelband von Birgit Jagusch und Anne Broden, der sich dem Thema Antisemitismus in der Sozialen Arbeit widmet.
Antisemitismus in der Sozialen Arbeit – Neuerscheinung
(Bild: Beltz/Juventa)
Antisemitische Überzeugungen und Handlungen sind tief in der postnationalsozialistischen und (post-)migrantischen Gesellschaft verwurzelt. Für die Soziale Arbeit stellt Antisemitismus mit seinen sekundären und israelbezogenen Facetten eine große Herausforderung dar, die bislang noch zu wenig thematisiert wird. Auch empirische Studien zu Antisemitismus in der Sozialen Arbeit finden sich nur vereinzelt. Diese Lücke sucht der Band zu schließen. Er versammelt Beiträge zu unterschiedlichen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit und beleuchtet Ansatzpunkte für die pädagogische Praxis und stellt damit eine der ersten breiten Auseinandersetzungen damit dar, in welcher Weise sich Antisemitismus in den Handlungsfeldern Sozialer Arbeit findet und welche Reaktions- und Handlungsmuster Soziale Arbeit entwickeln kann, um dem entgegen zu treten.
Im Frühjahr 2026 findet eine Buchvorstellung statt, in der zentrale Erkenntnisse vorgestellt und diskutiert werden. Der Band ist als digitale Open Access Publikation sowie als Printausgabe erhältlich.
Januar 2026