Forschungsgruppe Hirsch

In großen Mengen hergestellte Arzneiformen sind in der Regel für Personen jeden Geschlechts und Alters ausgelegt. Die Dosierung kann durch das Einnahmeintervall oder manchmal auch durch Teilung der Arzneiform in Grenzen individualisiert werden. In vielen Fällen wäre aber auch eine individuelle Einstellung der Freisetzungsgeschwindigkeit wünschenswert; das gilt besonders für Menschen im hohen Alter mit ihrer besonderen Pharmakokinetik. Außerdem hat dieser Personenkreis auch besondere Anforderungen an die Schluckfähigkeit von peroralen Arzneiformen.

Medikamente aus dem 3D Drucker sind die große Hoffnung in der patientenorientierten, individualisierbaren Pharmazie. Ob durch die Anpassung der Dosierung oder des Freisetzungsverhaltens,  die Chancen sind groß.

Die Arbeitsgruppe entwickelt eine Methode zur Herstellung individualisierter Darreichungsformen durch ein neues Verfahren der generativen Fertigung. Die Forschung bezieht sich auf die Entwicklung des Herstellungsverfahrens, unterschiedlicher Materialien, sowie deren Einsetzbarkeit in medizinischen Produkten.

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