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Christian Sander

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Wo aus Ideen fertige Spiele werden

Das Cologne Game Lab (CGL) der TH Köln unterstützt junge Spieleentwicklerinnen und -entwickler dabei, aus ihren Ideen für digitale Spiele marktreife Produkte zu machen. Insgesamt fünf Teams können im jetzt eröffneten Business Inkubator „Cologne Game Farm“ bis zu zwölf Monate lang ihre Konzepte weiterentwickeln und eigene Firmen gründen.

Branchenexperten, Mentorinnen und Mentoren unterstützen sie dabei. Bei der feierlichen Eröffnung mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart haben die ersten fünf Gründerteams ihre Vorhaben vorgestellt.

Gruppenbild Eröffnung der „Cologne Game Farm“ mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Bild: Costa Belibasakis/TH Köln)

Als Inkubatoren werden Projekte bezeichnet, die Jungunternehmerinnen und -unternehmer auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen: In der Regel durch kostenlos zur Verfügung gestellte Büroräume und die fachliche Hilfestellung von Mentorinnen und Mentoren. Nach diesem Prinzip arbeitet auch der jetzt eröffnete Business Inkubator des Cologne Game Lab. Teams, die eine Idee eines Spieles oder bereits ein Unternehmen gegründet haben, können sich um einen der fünf Plätze bewerben. Die Auswahl trifft ein neu eingerichtetes Advisory Board aus Mitgliedern des CGL und Fachleuten aus der nordrhein-westfälischen Games-Branche. Der Inkubator wird finanziert vom Förderverein der Freunde des Cologne Game Labs e.V. und der TH Köln.

„Die Gamesbranche ist Pionieranwender neuer digitaler Verfahren. Andere Wirtschaftsbereiche profitieren von diesem kreativen Input, das haben wir etwa bei Virtual Reality gesehen. Damit diese Erfolgsgeschichte weitergeschrieben wird, werden wir für kreative Unternehmerinnen und Unternehmer weiter Hürden abbauen und faire Wettbewerbsbedingungen für neue Geschäftsmodelle schaffen“, sagte Minister Pinkwart.

Junge Spieleentwickler stünden am Anfang ihrer Karriere vor vielfältigen Herausforderungen, angefangen bei der Entwicklung eines  innovativen sowie wirtschaftlich rentablen Spiels über die Finanzierung ihrer Projekte bis hin zu juristischen Fragestellungen, sagt Prof. Björn Bartholdy, Co-Direktor des CGL. „Bei diesen und vielen weiteren Fragen, die bei einer Gründung entstehen, unterstützen die Mentorinnen und Mentoren der Game Farm unsere Teams“, ergänzt Projektleiterin Prof. Odile Limpach. Die Cologne Game Farm trage dazu bei, dass die Konzepte, die Studierende während ihres Studiums entwickeln nicht im Status einer Idee verharren, sondern zu tragfähigen Geschäftsmodellen werden.

„Viele Studierende der TH Köln haben kreative und innovative Ideen für eigene Startups. Als Hochschule haben wir uns das Ziel gesetzt, diese engagierten Gründerinnen und Gründer bestmöglich zu unterstützen. Die Cologne Game Farm ist eine vorbildliche Initiative, um dieses Ziel zu erreichen“, so Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer. Weitere Projekte der TH Köln seien etwa der startHub-Inkubator der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, der fakultätsübergreifende Arbeitskreis Entrepreneurship, der unternehmerisches Denken und Handeln schon im Rahmen des Studiums fördern will, oder die Mitgliedschaft der TH Köln im hochschulgründernetz cologne (hgnc), dem Gründungsnetzwerk der Kölner Hochschulen.

Inkubator startet mit fünf Teams

Diese fünf  Teams setzten sich mit ihren Projekten in der ersten Bewerbungsrunde für die Cologne Game Farm durch:

2. Mai 2018

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