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Elena Martins

Elena Martins

Hochschulreferat Forschung und Wissenstransfer

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ERASMUS+ Personalmobilität

Jan Hendrik Müller

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Hochschulreferat Internationale Angelegenheiten

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TH Köln im Ausland: Erasmus+ Personalmobilität in Norwegen

Das Programm Erasmus+ assoziieren die meisten Menschen mit dem Austausch von Studierenden. Dass im Rahmen von Erasmus+ auch Hochschuldozentinnen -und dozenten sowie Verwaltungspersonal für Aufenthalte an europäischen Hochschulen gefördert werden, veranschaulicht der Bericht von Elena Martins aus dem Referat für Forschung und Wissenstransfer über ihre Erasmus+ Personalmobilität in Norwegen.

Im Mai 2016 nahm ich zum ersten Mal am Angebot der Personalmobilität der TH Köln teil. Hierzu hatte ich selbst mein Netzwerk aktiviert und gleichzeitig im Internet nach möglichen Gastinstitutionen gesucht. Gefunden habe ich die jährlich an der Universität in Bergen stattfindende „Staff Mobility Week“, bei der dreißig Teilnehmer*innen in drei thematische Gruppen aufgeteilt werden.

Mit einem kurzen Motivationsschreiben bewarb ich mich und wurde, wie gewünscht, für die Gruppe „Forschungsförderung“ ausgewählt. Mit der Unterstützung des International Office konnte ich schnell alle Formalitäten erledigen und schon stand meiner ersten Reise nach Skandinavien nichts mehr im Wege.

Während der Woche in Bergen tauschte ich mich intensiv mit den anderen Teilnehmer*innen aus Europa und dem Team vor Ort in Norwegen zum Thema Forschungsförderung aus. Themen waren Maßnahmen zur Verbesserung der Beteiligung am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“, das Monitoring von Forschungsanträgen, der Aufbau von Forschungsinformationssystemen, aber auch Best Practice-Beispiele aus dem Tagesgeschäft der Forschungsreferent*innen bezüglich Beratung, Erstellung von Finanzplänen und strategischer Positionierung im europäischen Hochschulraum. Neben einigen deutschen Kolleg*innen waren auch Verwaltungsmitarbeiter*innen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Italien, Spanien, Finnland, Griechenland, Litauen, Polen und vielen weiteren europäischen Ländern dabei. Trotz der kurzen Zeit konnte ich so viele interessante Gespräche führen, mein professionelles Netzwerk international erweitern und natürlich auch die sehr empfehlenswerte Stadt Bergen und ihre Umgebung entdecken.

Staffmobility in NorwegenElena Martins bei einem von der Universität Bergen organisiertem Ausflug (Bild: Elena Martins)

Dies wurde nicht zuletzt durch die professionelle und kompetente Organisation der norwegischen Gastgeber ermöglicht und von strahlendem Sonnenschein abgerundet. Gekrönt wurde das Ganze von einer Fjord-Tour, die ich am Wochenende nach der Staff Week anhängte und auf der mich spontan eine Kollegin aus Münster, die ich während der Woche kennen gelernt hatte, begleitete. Insgesamt war die Staff Mobility Week in Bergen für mich eine hochmotivierende, spannende und effektive Woche an einem fantastischen Standort und ich kann daher nur jedem ans Herz legen, diese tolle Möglichkeit über das Erasmus+ Programm der EU ebenfalls in Anspruch zu nehmen.

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