Spezieller Auftritt mit Ariel Pink: Chor der TH Köln auf dem Week-End-Fest

Der Chor der TH Köln einer bunt beleuchtenten Bühne (Bild: Youtube)

Einen ganz besonderen Auftritt hatte der Chor der TH Köln unter Leitung von Tom Schwagers im November 2015. Im Rahmen des Week-End Fests – einem Kölner Festival aus dem Bereich der Indipendent-Musik – präsentierte er drei Lieder mit dem Avantgarde-Musiker Ariel Pink. Die Arrangements für die Songs wurden extra für diesen Auftritt von Jherek Bischoff geschrieben.

Das Festival ist bekannt für sein sehr bewusst ausgewähltes Programm aus unterschiedlichen Sparten mit Newcomern, aktuell bekannten Bands und alten "Legenden". Die Idee, in diesem Jahr ein Projekt mit einem Chor zu verwirklichen, stand im Raum und über einen Kontakt des Chorleiters Tom Schwagers kam der TH-Chor ins Spiel. Jan Lankisch vom Festival gelang es schließlich, Ariel Pink für die Idee zu gewinnen.

Herausforderung gemeistert

Für den Chor der TH Köln eine großartige Gelegenheit: Alleine schon das Setting auf der großen Festivalbühne war etwas Besonderes. Auf der anderen Seite war es aber auch eine große Herausforderung. Alles war sehr anstrengend und zeitlich etwas knapp. Aber die Mühe hat sich gelohnt! Die Lieder von Ariel Pink klingen beim ersten Hören ungewöhnlich, auch weil sie in einer Art Lo-Fi-Ästhetik , also bewusst einfach klingend, produziert werden. Sie sind aber sehr raffinierte und vollkommen durchdrungene bzw. zu Ende gedachte kleine Schmuckstücke. Das hat sich auf dem Konzert bestätigt. Ariel Pink weiß sehr genau, was er will, und deshalb waren am Ende auch alle erleichtert dass alles gut hingehauen hat.

Nächstes Konzert steht bevor

Der Chor ist in diesem Semester weiter gewachsen, das hat die Veranstaltung noch spannender gemacht. Für viele Mitglieder war es das erste Konzert. Und im Januar geht es direkt weiter. Allerdings steht nun – nach dem erfolgreich absolvierten Popkonzert – Klassik auf dem Programm. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester der TH Köln bringt der Chor am 23. Januar das Requiem von Gabriel Fauré auf die Bühne. Wieder eine ungewöhliche Wahl für den Chor. Das Angebot kam vom Orchester, und nicht zuletzt anlässlich seines zehnjährigen Leitungsjubiläums, nahm der Chorleiter die neue Herausforderung gerne an.

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