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Petra Schmidt-Bentum

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Stapellauf in den Rhein: Katamaran KISD KAT der Fachhochschule Köln startet Jungfernfahrt

Ein Jahr nach seiner Vorstellung auf der Boot in Düsseldorf wird der multifunktionale Katamaran KISD KAT der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln zum ersten Mal zu Wasser gelassen. Zu diesem Stapellauf am Mittwoch, 25. Juni 2014, um 16.00 Uhr, sind Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich eingeladen.

(Ort: am Rheinufer Ortseingang Köln-Rodenkirchen: Marienburger Bootshaus (Heinrich-Lübke-Ufer/an der Oberländer Werft, 50968 Köln). Anschließend wird der KISD KAT stromabwärts bis zum Rheinauhafen fahren, in dem er in diesem Jahr einen Liegeplatz hat, den der Yachtclub Köln zur Verfügung stellt. Zu anschließenden kleinen Hafenrundfahrten auf dem KISD KAT sind Journalistinnen und Journalisten ebenfalls herzlich eingeladen.

Der 5,60 Meter lange und drei Meter breite Katamaran wurde von Studierenden der KISD unter Leitung von Dipl.-Des. Michael Eichhorn gebaut. In zwei achtwöchigen Projektwochen entstand er in moderner Holzbauweise in Kombination mit Expoxidharz und Faserverbundstoffen. Der KISD KAT ist für unterschiedliche Nutzungsformen und Antriebsarten ausgelegt. Je nach Aufbauten kann er als Freizeitboot, Taucherboot oder Hausboot eingesetzt werden – ohne Aufbau als Segelboot oder mit der entsprechenden technischen Ausstattung zum Betrieb mit Solarmodulen als Solarkat. Nach dem Messeauftritt in Düsseldorf mussten noch einige konstruktive Änderungen vorgenommen werden, um die Bootstauglichkeit sicher zu stellen, bevor er zu Wasser gelassen wird.

Zu den Besonderheiten des KISD KAT zählt auch der modulare Aufbau: Der Katamaran kann in weniger als einer Stunde zusammengesetzt oder auseinander gebaut werden. Auf dem Rhein fährt der KISD Kat am Mittwoch mit einem 7,5 PS Außenbordmotor. „Für den Rhein wäre bei einem langfristigen Einsatz eine Elektrovariante mit Elektromotor die beste Ausstattung. Für den kleinen 7,5 PS-Motor ist die Strömung im Rhein zu stark, um länger stromaufwärts fahren zu können“, berichtet Michael Eichhorn. „Mit Solarantrieb wäre der Katamaran ein ideales Boot für den Bodensee.“ In weiteren studentischen Projekten soll der KISD KAT für unterschiedliche Nutzer bzw. Nutzungen weiter ausgebaut werden. Hierfür und für die Realisierung als Solarboot werden noch Sponsorinnen und Sponsoren gesucht

Unterstützt wurde das Projekt KISD KAT von den Firmen Linden GmbH (Epoxidharz), HOKO-Sägewerk in Walsdorf (Holzmaterial), ThyssenKrupp AG (Verbindungsträger) und Brinck (Aluminium Verbindungselemente).

23. Juni 2014

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