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Prof. Dr. Wolfgang Evers

Informations-, Medien- und Elektrotechnik
Institut für Elektrische Energietechnik (IET)

Neuberufen 2017: Prof. Dr. Wolfgang Evers

Prof. Dr. Wolfgang Evers (Bild: privat)

Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik Lehr-/Forschungsgebiet: Elektrische Maschinen


Studium der Elektrotechnik an der RWTH Aachen

Doktorat: "Entwicklung von permanenterregten Synchronlinearmotoren mit passivem Sekundärteil für autonome Transportsysteme" an der RWTH Aachen

Berufliche Stationen (Auszug)

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Elektrische Maschinen der RWTH Aachen
  • Entwicklungsingenieur und Leiter der Entwicklung Stromrichtersteuerung bei der Firma Vossloh Kiepe GmbH, Düsseldorf
  • Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen

Als Student habe ich es genossen, auch mal ein wenig über den Tellerrand des eigenen Fachs hinausschauen zu können. Nach dem Studium ist die Hürde dafür wesentlich höher.

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis, welches immer weiter zunimmt. Die Herausforderung besteht darin, durch intelligente Lösungen die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

An der Elektrizität fasziniert mich die vielfältige Einsetzbarkeit. Sie reicht von der Signalübertragung mit wenigen Millivolt bis zur Hochspannungsgleichstromübertragung im 700 Kilovolt und von wenigen Mikrowatt in einem Herzschrittmacher bis zu mehreren Gigawatt eines Kraftwerks.

Antriebe der Zukunft sind auf jeden Fall elektrisch. Nur elektrische Energie kann man vorteilhaft wandeln, speichern und transportieren. Zudem hat man immer lokale Schadstoff freiheit. Kombiniert mit regenerativer Energieerzeugung erhält man ein maximal umweltschonendes System.

Zurück an die Hochschule bin ich, weil ich zum einen meine Erfahrung und Begeisterung für das Fach gerne an junge Menschen weitergeben möchte. Zudem  möchte ich gerne über meine bisherige Entwicklungstätigkeit hinaus auch jenseits der Zwänge der Produktentwicklung forschen können.

Ich möchte einen Schwerpunkt setzen bei der Elektromobilität im spurgebundenen Bereich, also Eisenbahn, Straßenbahn und Oberleitungsbus.

Als Ausgleich zur geistigen Arbeit hilft mir Bewegung. Bei schönem Wetter führt mein Weg mit dem Fahrrad von zu Hause zur Hochschule am Rhein entlang und  durch den Rheinpark. Einen schöneren Arbeitsweg kann ich mir kaum vorstellen.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, war "Bretonische Flut" von Jean-Luc Bannalec. Dabei steht für mich weniger die Handlung sondern mehr die detailverliebte Beschreibung der bretonischen Landschaft im Vordergrund. Man möchte nach dem Lesen spontan in die Bretagne fahren.

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