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Raumentwicklung und Infrastruktursysteme

Stakeholder-Workshop für die nachhaltigen Radanreise zur BayArena

Im Projekt „Mit dem Rad zur BayArena“ analysieren Studierende der TH Köln mit Bayer 04 Leverkusen, dem ADFC und der Stadtverwaltung, wie die Radanreise zum Stadion sicherer, attraktiver und umweltfreundlicher werden kann. Der Stakeholder-Workshop am 23. April 2026 legte den Grundstein für einen praxisnahen Dialog zu Mobilität, Klimaschutz und grüner Infrastruktur.

das Team Grün‑Blaue Infrastruktur (GBI) gemeinsam mit Bayer 04 Leverkusen, dem ADFC-Leverkusen und der Stadt Leverkusen Der Stakeholder-Workshop bildete die Basis für die Zusammenarbeit für das Radwegenetz in Leverkusen. (Bild: TH Köln)

Im Rahmen des neuen Bachelor-Lehrforschungsprojekts „Mit dem Rad zur BayArena“ der Fakultät für Raumentwicklung und Infrastruktursysteme der TH Köln arbeitet das Team Grün-blaue Infrastruktur von Co-Site an einem mobilitätsorientierten, grünen Szenario. Das Team nutzt dieses Format, um Forschung und Lehre eng mit der Praxis vor Ort in Leverkusen zu verbinden.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Verbesserung des Fahrradnetzwerks, die Reduzierung negativer Umweltauswirkungen sowie die Berücksichtigung des Kühlpotenzials grüner Infrastrukturen rund um die BayArena. Ziel des Projekts ist es, das Radwegenetz attraktiver, sicherer und zugleich ökologisch wertvoller zu gestalten, damit Mobilität, Umweltqualität und fanfreundliche Erreichbarkeit der BayArena besser aufeinander abgestimmt werden können.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Bayer 04 Leverkusen, dem ADFC Leverkusen sowie der Abteilung Mobilität und Klimaschutz der Stadt Leverkusen durchgeführt. Gemeinsam analysieren die Partner die aktuelle Situation vor Ort und entwickeln praxistaugliche Lösungen für die Verbesserung der Radwege.

Stakeholder-Workshop legt Grundstein für nachhaltige Radwege

Ein zentraler Meilenstein war der Stakeholder-Workshop am 23. April 2026 an der TH Köln. Vertreter*innen von Bayer 04 Leverkusen, dem ADFC Leverkusen und der Stadtverwaltung diskutierten gemeinsam mit dem Team Grün-blaue Infrastruktur und acht Bachelor-Studierenden die Ziele und Methoden des Projekts. Die Studierenden stellten ihre Kategorien für die Untersuchung – Verkehrssicherheit, Stadionanbindung, Komfort, Attraktivität und Umweltbelastung – sowie passende Indikatoren vor. Gemeinsam wurden Problemstellen, Knotenpunkte und Hotspots direkt auf Stadtplänen verortet und intensiv beraten. Die Partner*innen gaben den Studierenden wertvolle Hinweise und Anregungen für die nächste Phase des Projekts.

Praxisnaher Dialog für nachhaltige Mobilität 

Der Stakeholder‑Workshop diente als wichtiger Auftakt für die weitere Bearbeitung des Projekts und legte die Grundlage für einen praxisnahen Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und lokalen Akteuren. Das Projekt schafft einen anschaulichen Rahmen für die Vermittlung von Mobilitätsfragen, Klima‑ und Umweltschutz sowie der Bedeutung grüner Infrastruktur direkt im Lebensraum der Bürger*innen.

April 2026

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