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INTERKULT

Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)
Campus Südstadt
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Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)

  • Technische Hochschule Köln

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Internationale Ad Hoc Gruppe zum Thema Flucht, Bildung und Arbeitsmarkt auf dem DGFE-Kongress 2018

Unter dem Titel „Which priorities? Whose priorities? Refugees between Education and Workplace Intergration – International Perspectives” wurden im Rahmen der Ad Hoc Gruppe Fachvorträge gehalten, in denen die Teilhabe Geflüchteter im Kontext von Bildung und Beschäftigung und damit verbundene förderliche und hinderliche Rahmenbedingungen näher beleuchtet wurden.

Unter Beteiligung der Kompetenzplattform „Migration, Interkulturelle Bildung und Organisationsentwicklung“ der TH Köln, der Fachhochschule Nordwestschweiz und der University of Central Lancashire wurde auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft am 19.3.2018 in Essen die Ad Hoc Gruppe organisiert, die die Teilhabe von Geflüchteten im Kontext von Qualifizierung und Beschäftigung aus internationaler Perspektive zum Thema machte.

Im Fokus der Diskussion hierbei stand die jeweilige Situation in den Ländern Schweiz (Prof. Dr. Thomas Geisen, Michele Fehlmann, Lea Widmer), Großbritannien (Pat Cox) und Deutschland (Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad). Neben diversen länderspezifischen Unterschieden (z.B. bei der administrativen Organisation von Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen für Geflüchtete, unterschiedliche Voraussetzungen bzgl. der Aufenthaltstitel) wurden auch einige Gemeinsamkeiten sichtbar: So wurde etwa deutlich, dass Geflüchtete oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, um Zugang zu für sie passende Sprach- und andere Qualifizierungsmaßnahmen zu erhalten und dass die Flüchtlingspolitiken in den jeweiligen Ländern durch ein Spannungsverhältnis zwischen Förderung von Teilhabe auf der einen und ordnungspolitischen Restriktionen auf der anderen Seite gekennzeichnet sind. Ein weiteres Thema war die Situation geflüchteter Frauen und die Frage, wie deren Teilhabe im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessert werden kann.

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