Innovation Hub Bergisches RheinLand kann umgesetzt werden: Anschubfinanzierung steht

4,9 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Regio.NRW Innovation und Transfer erhält die TH Köln zur Realisierung des Innovation Hub Bergisches RheinLand. Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Christoph Dammermann, überreichte den Förderbescheid im Rahmen der Beiratssitzung der Regionale 2025 in Windeck.

Der Innovation Hub ist das erste Projekt der Regionale 2025, das nun realisiert wird – in unmittelbarer Nähe zum Campus Gummersbach der TH Köln auf dem Steinmüllergelände.

Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab den Zuwendungsbescheid für den Innovation Hub Bergisches RheinLand an Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der Technischen Hochschule Köln (Mitte). Mit Ihnen freuten sich (v.l.): Sebastian Schuster (Landrat Rhein-Sieg-Kreis), Alexandra Gauß (Bürgermeisterin Gemeinde Windeck), Stephan Santelmann (Landrat Rheinisch-Bergischer Kreis), Jochen Hagt (Landrat Oberbergischer Kreis), Torsten Winterberg (Förderverein Innovation Hub Bergisches RheinLand), Jörn Freynick (FDP-Landtagsabgeordneter), Björn Franken (CDU-Landtagsabgeordneter),Prof. Dr. Florian Zwanzig (TH Köln Campus Gummersbach), Lars Tams (Förderverein Innovation Hub Bergisches RheinLand) und Bernhard Opitz (Vorsitzender Förderverein Innovation Hub Bergisches RheinLand). Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab den Zuwendungsbescheid für den Innovation Hub Bergisches RheinLand an Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln (Mitte). (Bild: REGIONALE 2025 Agentur)

„Innovationskraft und digitale Kompetenz sind Schlüsselfaktoren für die regionale Wirtschaft, um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben und damit Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. Das Projekt Innovation Hub Bergisches RheinLand greift diese Zielsetzung auf und schafft im Rahmen der Regionale 2025 ein attraktives Unterstützungsangebot für die Unternehmen im Bergischen RheinLand. Damit fördert es in beispielhafter Weise das Ziel der Landesregierung, Nordrhein-Westfalen zu einem der innovativsten Industriestandorte Europas zu entwickeln“, so Christoph Dammermann.

Die Idee zum Innovation Hub wurde von der Hochschule, Opitz Consulting und der IHK Köln gemeinsam entwickelt und mit Unterstützung der Regionale 2025-Agentur in den Wettbewerb Regio.NRW Innovation und Transfer eingebracht. Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt. Die Hochschule bringt zudem eigene Mittel ein; der eigens gegründete Fördervereins IHBR unter dem Vorsitz von Bernhard Opitz beteiligt sich ebenfalls an der Finanzierung.

„Mit dem Innovation Hub stärken wir den Standort Gummersbach der TH Köln weiter und bieten einen zielorientierten Wissenstransfer zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft, von dem die Unternehmen, ihre MitarbeiterInnen und die Hochschule profitieren. Der Innovation Hub wird sich als ein bedeutsamer Kooperationsort für ProfessorInnen, Studierende und Unternehmen etablieren, an dem neue, digitale Lösungen erdacht und prototypisch entwickelt werden können“, sagt Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln.

Bernhard Opitz, Geschäftsführer von Opitz Consulting und Vorsitzender des Fördervereins IHBR betont: „Der Innovation Hub bietet regionalen Unternehmen die Möglichkeit, innovative Ideen zu erproben und sich und die Mitarbeiter zukunftsfähig aufzustellen. Das Projekt leistet so einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Bergischen RheinLand. Wir freuen uns sehr über die Förderung, mit der sich der initiale Aufbau des Innovation Hubs und der Betrieb realisieren lässt. Damit können wir jetzt wie geplant im Januar 2020 mit der Umsetzung des Projektes beginnen“.

Ziel des IHBR ist es, Unternehmen bei den Herausforderungen der digitalen Transformation und Industrie 4.0 zu unterstützen. Dafür werden Innovationsprojekte entwickelt, die von der regionalen Wirtschaft vorgeschlagen, vor Ort im IHBR durchgeführt und deren Ergebnisse anschließend publiziert werden. Geplant ist die Einrichtung eines IT-Labs und einer Modellfabrik auf dem Steinmüller-Gelände in Gummersbach. Weitere Projektbausteine umfassen unter anderem einen externen, innovativen Arbeitsbereich, ein Technologie-Center; eine eigene Kooperationsplattform sowie die Veranstaltung von Events wie der regionalen Digitalisierungskonferenz Digital Xchange. Darüber hinaus existiert mit dem Campus B7 in Windeck bereits ein Kooperationspartner des IHBR. Damit wird es möglich, abgestimmte Angebote des Innovation Hub in den Räumlichkeiten des B7 Campus durchzuführen, um auch Unternehmen aus dem östlichen Rhein-Sieg-Kreis einzubinden.

12. Dezember 2019

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