Europawahl 2019

Logo (Bild: HRK/DSW)

Am 26. Mai sind Wahlen zum Europäischen Parlament. Wie sich Europa entwickelt, wie vielfältig und offen es auch in Zukunft sein wird, können Bürgerinnen und Bürger durch ihre Stimme mitentscheiden. Deshalb möchte die TH Köln Studierende wie Hochschulmitglieder dazu motivieren, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.


„Wissenschaft vollzieht sich seit jeher in Netzwerken über Landes- und Staatsgrenzen hinweg, sie lebt von der Vielfalt, braucht den offenen Raum und ein freiheitliches Fundament. Das muss man sich immer wieder bewusst machen und dafür eintreten. Das ist eine Herausforderung und doch ganz einfach: die Stimme bei der Europawahl nutzen“, unterstreicht Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln.

Die TH Köln unterstützt die gemeinsame Aktion der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Deutschen Studentenwerks (DSW), die vor allem die Studierenden in den Blick nimmt. „Europa ist kein Selbstläufer“, erläuterte HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt zum Start der Kampagne am 12. März in Berlin. „Wir möchten deutlich machen, wie wichtig diese Wahl für die Zukunft des Einzelnen werden kann. Jeder soll sich selbst befragen, in welchem Europa er oder sie künftig leben will und dann seine oder ihre Stimme abgeben. Im HRK-Senat ist sehr deutlich geworden, dass die Hochschulen tief besorgt sind über den gewachsenen Einfluss populistischer und nationalistischer Kräfte in Europa. Unsere Hoffnung ist, dass die Studierenden sich diesem Trend bei der Wahl aktiv entgegenstellen.“

DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep erklärte: „Die Studierenden sind eine wichtige Stimme gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und Populismus in Europa. Sie tun gut daran, diese EU-Wahl sehr ernst zu nehmen und sich für ein Europa des Austauschs und der Vernunft einzusetzen. Auch die Studenten- und Studierendenwerke bekennen sich zu Weltoffenheit und Toleranz.“

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