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Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung

Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)
Ubierring 48a, 50678 Köln

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Nils Wenzler

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

Gesellschaftliche Bedrohung von Rechts

Analyse der Beratungsanfragen an die Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus NRW. Eine neue Studie des Forschungsschwerpunktes Nonformale Bildung der TH Köln, welche im Auftrag des FGW (Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung) erstellt wurde, ist nun online verfügbar.

Die Studie geht von aktuellen Beobachtungen eines wachsenden Rechtspopulismus, der Zunahme von diskriminierenden, rassistischen und demokratiefeindlichen sozialen Bewegungen und dem Anstieg rechtsextrem motivierter Straf- und Gewalttaten aus.

Das Interesse gilt den Folgen und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und Rassismus im Alltag der Menschen und ihrer Institutionen und dem breiten gesellschaftlichen Engagement von Zivilgesellschaft und Institutionen gegen Rechtsextremismus.

Grundlage hierfür bilden 970 dokumentierte Beratungsanfragen an die Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus NRW (MB-NRW) aus den Jahren 2012 bis 2018. Die Aufgabe der Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus ist es, entsprechend den lokalen Gegebenheiten belastbare demokratische Strukturen zu schaffen und zu unterstützen.

In den Beratungsanfragen zeigen sich verschiedene Nutzer*innengruppen der MB-NRW, deren Gründe für die Beratung, deren Engagement und deren Erwartungen an die MB-NRW.

Die Arbeit der Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus, so zeigt sich, bewegt sich zwischen der Notwendigkeit von Krisenintervention, dem Bedarf an Wissensvemittlung, dem Anspruch auf Strukturveränderung und dem Aufbau belastbarer demokratischer Strukturen.

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