Forschungsaufenthalt an einer britischen Top-Universität

Alessandra Großert promoviert in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Nicole Teusch am Forschungsinstitut InnovAGe. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit erforscht sie die molekulare Wirkung psychoaktiver Substanzen bei Depression. Alessa Großert hatte nun die Gelegenheit zu einem dreiwöchigen Forschungsaufenthalt an der University of Bath, England.

Das Foto zeigt Alessa Großert vor der „The Abbey Church of Saint Peter and Saint Paul“ im Zentrum von Bath, England. Das Foto zeigt Alessa Großert vor der „The Abbey Church of Saint Peter and Saint Paul“ im Zentrum von Bath, England. (Bild: Alessandra Großert/TH Köln)

Alessa Großert reiste im Januar nach Südengland, um in der Arbeitsgruppe von Dr. Sarah Bailey im Department of Pharmacy & Pharmacology neue Labormethoden zu erlernen. Die Arbeitsgruppe von Dr. Bailey beschäftigt sich mit den molekularen Mechanismen der Auswirkungen von Stress auf die Entstehung von Depressionen. An der University of Bath konnte Alessa Großert mit Hilfe einer bereits etablierten Methode der dortigen Forschergruppe weitere Untersuchungen zur Charakterisierung neuer antidepressiv wirkender Substanzen durchführen, die einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion leisten werden. Von einem weiteren Kooperationspartner (Mark Lindsay, Professor für Molecular and Computational Pharmacology) erhielt Alessa Großert Unterstützung bei der bioinformatischen Analyse ihrer komplexen Labordatensätze.

Mit dem Forschungsaufenthalt hat Alessa Großert die einmalige Chance ergriffen, während ihrer Promotion einen Einblick in die Forschungstätigkeiten und das Arbeiten an einer britischen Top-Universität zu erlangen. Besonders gut gefallen hat ihr die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sowie die pragmatische Herangehensweise der britischen Kollegen. „Die Leute vor Ort waren allesamt sehr herzlich und super engagiert. Ganz besonders beeindruckt war ich von der sehr guten Organisation und dem strukturierten Arbeiten, sodass ich meine geplanten Versuche in der begrenzten Zeit schaffen konnte und die drei Wochen optimal ausgenutzt habe.“, sagt die Promovendin über ihren Aufenthalt in Bath.

Natürlich blieb ihr auch etwas Zeit zum Erkunden von Land und Leuten. Sie nutzte die Wochenenden, um die englische Kultur kennenzulernen und um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in und um Bath zu besuchen, so beispielsweise auch die berühmte Attraktion „Stonehenge“ nördlich von Salisbury.

Gefördert wurde der Aufenthalt vom ERASMUS + Programm mit Unterstützung des International Office der TH Köln.

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