Female Founders Netzwerktreffen – Start des Batch #3 von Gateway EM*power

Wie finde ich die richtigen Kontakte für meine Gründung? Welche Anlaufstellen gibt es in Köln? Und wie gelingt nachhaltiges Netzwerken im Gründungskontext? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Female Founders Netzwerktreffen im Rahmen von Gateway EM*power Batch #3 an der TH Köln.

Gruppenfoto Gateway EM*power Batch #3 Gruppenfoto mit Stipendiatinnen, Mentorinnen und Organisatorinnen (Bild: Heike Fischer / TH Köln)

Ziel der Veranstaltung war es, Gründerinnen einen Überblick über das Kölner Gründungsökosystem zu geben, zentrale Unterstützungsangebote sichtbar zu machen und den Austausch mit Expertinnen sowie Gleichgesinnten zu fördern.

Gateway EM*power wird an den Gateway Hochschulen Köln umgesetzt und unterstützt gezielt Frauen, die gründen möchten. Das Programm bietet ein umfassendes Angebot aus Mentoring, Weiterbildung und Netzwerkzugang und ist Teil der Initiative exist Women, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Mit dem Start der dritten Programmrunde knüpft Gateway EM*power an die bisherigen Erfolge an und begleitet weitere Gründerinnen auf ihrem Weg zur eigenen Unternehmung.

Zum Auftakt des Netzwerktreffens gaben Maxi Alexandra Bücker (BlizzHarp) und Michelle Kujawa (Youro) in kurzen Pitch-Impulsen persönliche Einblicke in ihre Gründungsreisen und teilten Erfahrungen aus der Praxis. Anschließend stand das Panel „Wie netzwerke ich richtig?“ im Mittelpunkt der Veranstaltung, moderiert von Dr. Stephanie Grubenbecher, Leiterin vom Gateway TH Köln.

Gemeinsam mit erfahrenen Akteurinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gründungsförderung wurden unterschiedliche Perspektiven auf erfolgreiches Netzwerken, Mentoring und nachhaltige Unterstützung im Gründungsprozess diskutiert.

Prof. Dr. Monika Engelen berichtete über ihre langjährige Motivation, sich als Professorin für Marketing und Entrepreneurship sowie als Mentorin im exist-Umfeld insbesondere für die Förderung von Frauen im Unternehmertum einzusetzen. Petra Fischer brachte ihre Erfahrungen aus langjähriger Führungstätigkeit sowie ihrer heutigen Arbeit als Beraterin und Coachin ein und erläuterte, weshalb sie das Programm als Mentorin unterstützt. Anastasia Bondar verdeutlichte in ihrer besonderen Doppelrolle als ehemalige Stipendiatin und Mentorin die nachhaltige Wirkung von Gateway EM*power und die Bedeutung langfristiger Netzwerke.

Ergänzt wurde das Panel durch die Vorstellung weiterer Partnerinnen des Kölner Gründungsökosystems: Kanimoli Pavanandarajah und Petra Göbbels standen im Anschluss für Gespräche und Fragen zur Verfügung und gaben Einblicke in ihre Unterstützungsangebote für Gründerinnen im Kölner Ökosystem.

Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum sowie die intensiven Gespräche beim anschließenden Networking machten deutlich, wie wertvoll gut vernetzte Räume für Gründungsentwicklung, gegenseitige Unterstützung und den Erfahrungsaustausch sind.

April 2026

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