Fellow der Musashino Art University

KISD-Professor Philipp Heidkamp erhält Auszeichnung der Musashino Art University.

Prof. Philipp Heidkamp, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften der TH Köln und KISD-Professor für das Lehrgebiet „Interaction und Interface Design“, ist von der Musashino Art University, Japan, zum Fellow ernannt worden. Zum Abschluss des diesjährigen „Global Design Initiative“-Workshops mit der Musashino Art University (MAU) als Gastgeber wurde Professor Philipp Heidkamp in einer feierlichen Zeremonie am 11. März der Preis zur Ernennung zum "Fellow“ der Musashino Art University von Kunihiko TAKAI, Chairperson des Board of Trustees der Universität, überreicht. Heidkamp, der 2005 für den ersten englischsprachigen Workshop an der MAU eingeladen war, erhielt diese Auszeichnung für seinen langjährigen Verdienste in internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit und für seinen Beitrag zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der internationalen Ausrichtung der Musashino Art University.

Kunihiko Takai und Philipp Heidkamp
Kunihiko Takai und Philipp Heidkamp (Bild: Musashino Art University)
​Philipp Heidkamp sagt: „Mit dieser Auszeichnung ergeben sich neue und interessante Perspektiven in der Zusammenarbeit zwischen unseren Institutionen – sowohl im Rahmen der Global Design Initiative als auch im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit. Da die MAU bislang noch über wenige Fellows verfügt, besteht hier die Chance, diese Position auch für die Bedeutung der Hochschule prägend mitzugestalten. Die Ernennung der anderen drei Gründungsmitglieder der Global Design Faculty verleiht unserer Zusammenarbeit, deren Qualität auch im Informellen liegt, einen sichtbaren Impuls. Es wäre natürlich wunderbar, auch an unserer Hochschule die Möglichkeit zu haben, für ausgewählte Partner, die uns seit Langem in der internationalen Kollaboration Lehre und Forschung unterstützen, ein vergleichbares Instrument zu haben.“

Bei dem vom 5. bis 11. März stattgefundenen Workshop der „Global Design Initiative“, der nunmehr dritten Auflage des Treffens asiatischer und europäischer Designschulen, diskutierten und erarbeiteten Hochschulen aus London, Singapur, Taipeh und Tokio zusammen mit der KISD – Köln International School of Design Konzepte einer international und interdisziplinär ausgerichteten Designausbildung. Partner der KISD – 2016 Gastgeberin der „Global Design Initiative“ – waren hier erneut das Central Saint Martins College der Londoner University of the Arts, das LASALLE College of the Arts Singapur, die Shih Chien University Taiwan und, 2017 als Gastgeber, die Musashino Art University, Tokio.

Ziel des Workshops der GDI unter dem Motto „Designing Strangeness II“ war es, den Umgang mit Fremdheit und Gegensätzlichkeit erfahrbar zu machen, um daraus Gemeinsamkeit und Offenheit für kulturelle Unterschiede und unterschiedliche Perspektiven in Gestaltung, Kunst, Kultur und Design zu schaffen, beachten und zu integrieren. Die drei Studierenden der KISD  (aus Deutschland, Brasilien und Russland) waren von dem Workshop begeistert und konnten sowohl wichtige interkulturelle Erfahrungen sammeln, neue Methoden erproben und reflektieren als auch nachhaltige Verbindungen schaffen.

M
M