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Extravagantes Schmuckdesign

Lena Wunderlich, Studentin der Fachhochschule Köln, erhält Fulbright-Stipendium

Lena Wunderlichs extravaganter Schmuck ist mehr als nur schönes Accessoire; er schafft eine Balance zwischen Kunst und Design. Für ihre aktuellen Entwürfe erhält die Absolventin der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln zwei Stipendien im Gesamtwert von 54.000 US-Dollar: Das Fulbright-Stipendium sowie das Presidential Scholarship der Rhode Island School of Design, USA. An der Partnerhochschule der KISD startet sie ab September ihr Masterstudium in Jewelry and Metalsmithing.

Die 26-Jährige ist gelernte Goldschmiedin und hat im Sommersemester 2014 den Bachelorstudiengang Integrated Design an der KISD absolviert. Während eines Auslandssemesters an der Rhode Island School of Design (RISD) – einer Partnerhochschule der KISD – fertigte Lena Wunderlich mehrere Schmuckserien an. Mit ihren konzeptionell innovativen Entwürfen begeisterte sie die Dozenten und wurde mit dem Presidential Scholar Ship der RISD in Höhe von 25.000 US-Dollar ausgezeichnet. Darüber hinaus ist sie eine von rund 55 deutschen Stipendiatinnen und Stipendiaten im Fulbright-Programm, dem prestigeträchtigen akademischen Austauschprogramm mit den USA. 29.000 US-Dollar erhält die Schmuckdesignerin über das Fulbright-Programm und kann so die Studiengebühren in Höhe von 44.000 US-Dollar für den Masterstudiengang Jewelry and Metalsmithing finanzieren.

Das Designstudium an der KISD habe ihre Denkweise beeinflusst: „Kunst und Design können kritisieren, Probleme aufzeigen und zum Nachdenken anregen. Aber Design hat dabei einen direkten Alltagsbezug“, so die gebürtige Lübbeckerin. Eine schöne Form sei in der Schmuckgestaltung wichtig, aber nicht das einzige Kriterium. Das Auslandssemester an der RISD habe sie bereits sehr inspiriert. In ihren Serien experimentiert Lena Wunderlich mit ungewöhnlichen Materialien wie Papier, Luftpolsterfolien und Gestein. In Flexible Necklace beispielsweise kombiniert sie Draht, Metallstäbe und Silikon zu Ketten, die in ihrer Anwendung wie ein Schal frei verwendbar sind. Die feste und zugleich bewegliche Struktur ähnelt dabei dem menschlichen Körper. „Ich werde an der RISD noch viel lernen können“, sagt Lena Wunderlich.

9. Juli 2014

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