Kontakt & Service

Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein

Informatik und Ingenieurwissenschaften
Institut für Informatik (INF)

  • Campus Gummersbach
    Steinmüllerallee 1
    51643 Gummersbach
  • Raum 1.519

Evolutionäre Algorithmen helfen bei der Weiterentwicklung

Forscherinnen und Forscher aus Frankreich und Slowenien zu Gast am Campus Gummersbach.

Ein Fördervolumen von mehr als einer Million Euro hat das EU-Projekt „SYNERGY — Synergy for Smart Multi-Objective Optimization“, davon erhält die TH Köln einen Anteil von rund 270.000 Euro.
Im Juni 2016 kamen die Projektpartner aus Frankreich und Slowenien zum Campus Gummersbach der TH Köln zu einem zweitägigen Arbeitstreffen. Gastgeber war Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein, Leiter der Forschungsgruppe SPOTSeven und sein Team.


In dem dreijährigen Projekt unterstützen die TH Köln und die Universität Lille das Josef Stefan Institut in Ljubljana/Slowenien beim Aufbau und der Weiterentwicklung seiner Forschungsstrukturen. Dieses Institut ist mit rund 1000 Mitgliedern das größte Forschungsinstitut in Slowenien. Schwerpunkt der Zusammenarbeit sind, also mathematische Optimierungsverfahren, deren Funktionsweise an die natürliche Evolution angelehnt ist. Solche Berechnungsmethoden sind in der Lage, eine große Zahl von möglichen Varianten und Kombinationen („multi-objective optimization“) parallel zu prüfen, um schließlich optimale Lösungen bereit zu stellen. Die Arbeitsgruppe SPOTSeven nutzt die Algorithmen unter anderem zur Verringerung von Schadstoffemissionen in Kohlekraftwerken, zur Analyse und Prognose von Daten aus der Finanz- und Wasserwirtschaft sowie zur Optimierung von Maschineneinstellungen in der Industrieproduktion.

Gruppenbild der Teilnehmer des Synergy-TreffensGruppenbild der Teilnehmer des Synergy-Treffens (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Das Projekt SYNERGY wird durch Horizon 2020 gefördert, dem Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Geplant sind Expertenbesuche, Personalaustausch, Schulungen vor Ort oder über das Internet, Workshops, Teilnahme an Konferenzen und die Organisation gemeinsamer Aktivitäten wie Sommer- und Winterkurse. Das EU-Förderprogramm Horizon 2020 soll die Forschungs- und Innovationskluft zwischen verschiedenen Mitgliedsstaaten und Regionen in Europa schließen.

Projektpartner sind neben Prof. Bartz-Beielstein und Prof. Dr. Boris Naujoks die Professoren Dr. El-Ghazali Talbi und Dr. Nouredine Melab von der Universität Lille sowie Dr. Tea Tusar, Prof. Dr. Gregor Papa und Prof. Dr. Bogdan Filipic vom Institut Jozef Stefan, die Projektleitung hat Prof. Dr. Peter Korosec vom gleichen Institut.

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