Ein App gegen Auto-Raser

Unitechnik-Förderpreise für Entwicklungen von Studierendenteams

16.7.2018 - Jedes Semester belohnt die Wiehler „Unitechnik Systems GmbH“ besonders engagierte Ingenieurstudierende mit Förderpreisen, in diesem Semester im Gesamtwert von 1000 Euro. Um die Preise zu erringen, entwickeln die Teilnehmer in ihrem zweiten Semester ein Projekt in Gruppenarbeit. Dazu gehören nicht nur die Idee, sondern auch das Lasten- und Pflichtenheft, die Programmentwicklung einer Android-App sowie das Handbuch und schließlich auch das verkaufsfertige Produkt mit Produktbeschreibung, Kalkulation und Vertriebsmöglichkeiten. Die App muss immer auch auf Englisch zu bedienen sein.

Im Fach „Informatik für Ingenieure“ lernen die Studierenden sowohl das Programmieren der Sprache „Java“, sie erfahren aber auch ganz praktisch die Chancen und Risiken der Teamarbeit. Die Fortschritte ihres Projektes präsentieren die Teilnehmer bei den sogenannten „Milestones“ (Zwischenergebnissen) während des Semesters im Hörsaal. Zum Abschluss müssen sie ihr Produkt und ihre fiktive Firma vor Kommilitonen, Lehrenden der TH und den Mitgliedern der Firma Unitechnik vorstellen. Die Vorlesung "Informatik II für Ingenieure" halten Prof. Dr. Elena Algorri, Prof. Dr. Frithjof Klasen und Prof. Dr. Rainer Scheuring. Das Teamprojekt wird betreut von Wolfgang von Scheidt, Lehrbeauftragter der TH Köln.

Marion Minneker, Personalleiterin von Unitechnik, und Rainer Poppeck, Geschäftsführer der Firma Unitechnik, übergaben die Preise für die Teams des Sommersemesters 2018. Sie stellten auch kurz die Firma Unitechnik vor und gaben einen Einblick in eines der Spezialgebiete der international aktiven Firma, den Aufbau von Logistik-Zentren.

Den ersten Preis in Höhe von 500 Euro erhielt das Team der (fiktiven) Firma „KMM GmbH" mit den Mitgliedern Maximilian Erdmann, Kim René Lüttringhaus, Marcus Günter Malyska. Die Gruppe hatte sich unter insgesamt 35 Teams für die Endauswahl qualifiziert. Das Team präsentierte eine Android-App zur Berechnung von Windstärken nach Beaufort mit einer aufwändigen Grafik, die die verschiedenen Windgeschwindigkeiten durch Symbole und durch Farben darstellen kann.

 Über den zweiten Preis (300 Euro) freuten sich die Mitglieder mit der Firma „SMART APP“: Emre Ataman, Furkan Camuralioglu, Pinar Erdurak und Bilal Khabbaz. Die Gruppe hatte das Thema „Sortieren von Namen“. Sie entwickelte eine Android-App, die 5 Namen in alphabethischer Reihenfolge sortieren kann. Die Länge der Namen durfte 15 Zeichen nicht überschreiten.

Den dritten Preis und 200 Euro erhielt die fiktive Firma „CCNS-Solutions“ mit den Mitgliedern Christoph Lentzen, Niklas Pietrula, Sebastian Schönhoff und Carsten Wohlgemuth. Das Team hatte eine Android-App zu einem gesellschaftlich hochaktuellen Thema entwickelt: Um Rasern zu zeigen, wie wenig Zeitgewinn das Fahren mit hoher Geschwindigkeit bringt, erstellten sie eine Android-App, die die Fahrzeit einer Strecke mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten errechnet, und die zeitliche Differenz ermittelt.

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