Betonkanu-Regatta: Dritter Platz für "Dat Uschi"

…und schwimmt! (Bild: Heike Fischer/TH Köln)

Betonkanu-Regatta, klingt skurril? Ist es auch. Seit 1986 wird die Betonkanu-Regatta alle zwei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. Dieses Jahr in Köln. Anlass für das Team der TH Köln „Dat Uschi“ mit einem eigenen Boot an den Start zu gehen.


Seit Mitte Mai haben fünf Studierende aus den Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen und Mitarbeiter des Labors für Bau- und Werkstoffprüfung unter der Leitung der Professoren Björn Siebert und Peter Lieblang sowie Laboringenieur Christian Ihns ein Betonkanu gebaut.

Symbolik vor Hydrodynamik

Das Kanu besteht aus zwei Bootsrümpfen in Form liegender Kölsch-Stangen mit einer Länge von jeweils 2,40 m und Durchmesser 80 cm vor, die über einen Steg steif miteinander verbunden sind. Die zwei Halbschalen wurden als Textilbeton, der im Spritzverfahren appliziert wurde, hergestellt.

Testlauf: Es schwimmt!

Unter Begleitung des WDR hatte das Boot am 9. Juni seine Taufe auf den Namen „Dat Uschi“ und Jungfernfahrt.

Das Finale

Am 10. Juni war endlich das große Ziel erreicht: die Regattateilnahme in der „offenen Klasse“ am Fühlinger See. Bei traumhaftem Wetter ging das Team der TH Köln an den Start und belegte den mit 500 Euro dotierten dritten Platz. "Das Rennen hat großen Spaß gemacht, in zwei Jahren sind wir wieder dabei", berichtet Prof. Dr. Björn Siebert.

Teamwork
Unterstützt wurde das Team vom Labor für experimentelles Bauen der TH Köln. Schreinermeister Martin Waleczek Holzbauder stellte die Schalung des Bootes her. Die Materialien sponserten die Firmen Pagel Spezialbeton und Fraas.

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