"Bestens auf kommende Anforderungen der Kfz-Versicherer vorbereitet" – im Gespräch mit Maria Nowak

Automotive Insurance Managerin Maria Nowak (Bild: Maria Nowak)

Neues Fachwissen zu erwerben, gehört zu den besonderen Kompetenzen von Maria Nowak. Den Lehrgang "Automotive Insurance Manager:in" absolvierte die weiterbildungserfahrene Führungskraft parallel zu ihrem Wirtschaftsrechtstudium und ihrem Berufsalltag. Diese Erfahrungen machen ihre Sicht auf die Weiterbildung "Automotive Insurance Manager:in" für uns besonders aussagekräftig.

Liebe Frau Nowak, welche Beweggründe hatten Sie, die Weiterbildung zu besuchen?

Als Leiterin der Einheit "International Motor Claims" (Kraftfahrt-Auslandsschaden) bei der ERGO Versicherung AG in Düsseldorf lag meine Hauptmotivation für den Zertifikatslehrgang zur "Automotive Insurance Managerin" darin, mein fachliches Know-how im Bereich der Kfz-Schadenregulierung zu erweitern.

Und welche Erfahrungen haben Sie im Lehrgang gemacht?

Die Weiterbildung war zwar für mich mit einem enormen Mehraufwand verbunden; jedoch konnte ich nicht nur mein fachliches Wissen vertiefen, ich wurde auch bestens auf kommende Anforderungen der Kfz-Versicherer hinsichtlich zunehmender Cyber-Gefahren vorbereitet. Die Lerneinheiten fanden, bedingt durch die Coronapandemie nur online statt. Sie waren immer sehr praxisnah und fachlich auf sehr hohem Niveau. Zudem wurde man immer dazu ermutigt, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Nicht zu vergessen ist auch das wertvolle Networking unter den Teilnehmer:innen selbst.

Ich konnte nicht nur mein fachliches Wissen vertiefen, ich wurde auch bestens auf kommende Anforderungen der Kfz-Versicherer (...) vorbereitet.

Weiterbildung gehört sozusagen zu Ihrem Berufsalltag. Sie kennen die unterschiedlichsten Formen der Weiterbildung. Im Vergleich, was zeichnet das Angebot der TH Köln aus?

Einige der Dozent:innen kannte ich schon von anderen Weiterbildungsmaßnahmen; zum Beispiel von den "Münchner Seminaren für Wirtschafts- und Versicherungsrecht". Daher war mir die gute Qualität und die Kompetenz der Dozent:innen bereits bekannt. Zur TH Köln hatte ich zuvor keine Berührungspunkte. Die Bemühungen und der Service – insbesondere seitens Fr. Heyer und Fr. Börner – ist mir positiv aufgefallen. Die TH Köln ist auf konstruktive Kritikpunkte der Teilnehmer:innen zeitnah eingegangen und konnte zufriedenstellende Lösungen finden.

Teil der Prüfungs- und Studienleistung war eine Projektarbeit. War sie eine Herausforderung?

Die Projektarbeit zum Thema "Connected-Cars“ bzw. der zunehmenden Automatisierung von Kfz und den damit einhergehenden Cyber-Risiken war zwar ambitioniert gestaltet, aber mit hohem Aktualitätsbezug. Besonders viel Spaß hat mir hier der praxisorientierte Teil gemacht, in dem es darum ging, eigene Versicherungsbedingungen in Bezug auf Kfz-Cyber-Risiken zu entwickeln.

Zudem wurde man immer dazu ermutigt, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Der Abschluss Ihrer Weiterbildung ist noch nicht sehr lange her. Konnten Sie Ihr neues Wissen schon in den  Arbeitsalltag einbringen?

Tatsächlich war mir die Weitergabe von neuem Wissen an mein Team sehr wichtig. Ich glaube, dass auch meine Mitarbeiter:innen von diesem Wissen profitieren werden. Und natürlich schärfte sich auch schon – über den Verlauf der Weiterbildung hinweg – das Verständnis für bestimmte Zusammenhänge. Grundsätzlich glaube ich, dass die neue Qualifikation mir helfen wird, einen guten Weitblick für Entwicklungen im Markt der Kfz-Versicherungen zu entwicklen.

Wem können Sie die Weiterbildung zum:zur "Automotive Insurance Manager:in" empfehlen?

Ich kann dem Zertifikatslehrgang jedenfalls nur Gutes abgewinnen und jedem der seinen fachlichen Horizont erweitern möchte, die Weiterbildung "Automotive Insurance Manager:in“ empfehlen. Der erhöhte zeitliche Aufwand hat sich definitiv gelohnt. Alle Teilnehmer:innen und Dozent:innen freuen sich auf ein persönliches Kennenlernen und fachlichen Austausch, sobald die Umstände dies wieder ermöglichen.

Juli 2021


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