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Clara Euler

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Inhouse-Weiterbildung zum/zur Social Media Manager*in für Detecon

Logo Detecon (Bild: Detecon International)

Ingrid Blessing, Expertin für Unternehmenskommunikation und Digital Publishing bei Detecon International hat gemeinsam mit 20 Ihrer Kolleg*innen die Weiterbildung zum/zur Social Media Managerin absolviert. Im Interview berichtet sie über den Inhouse-Lehrgang der TH Köln.

Alumni der Social-Media-Inhouse-Weiterbildung bei Detecon Ingrid Blessing (2 Reihe, 4. links) und ihre Kolleg*innen bei der Abschlussveranstaltung (Bild: TH Köln)

Frau Blessing, die Intention der Social-Media-Inhouse-Weiterbildung war die Ausbildung sogenannter „Social Media Buddies“ für das eigene Unternehmen. Was steckte hinter dieser Idee?

Die Idee war, die Unternehmenskommunikation bei Detecon neu auszurichten und da spielten die digitalen Medien eine Hauptrolle. In Zeiten, in denen jeder über die digitalen Medien mit jedem kommunizieren kann, werden alle Mitarbeiter*innen zu Kommunikator*innen und können schnell und authentisch Unternehmensnachrichten verbreiten. Dieses Potenzial wollten wir besser nutzen und den rund 800 Detecon-Berater*innen weltweit dabei helfen, ihren Platz auf der digitalen Bühne zu finden. Zum Programm gehörten zahlreiche Trainings und Events, der Einsatz neuer und die Professionalisierung bestehender Tools, aber auch ein sog. Buddy-Programm, das einzelnen Kolleg*innen die Möglichkeit bot, mit ihrem persönlichen Buddy einen ganz individuellen Weg für die Verbreitung ihrer Expertise zu entwickeln. Vom Check ihrer Social-Media-Profile bis hin zu Kampagnen für ein spezielles Thema wurden sie individuell betreut. Zwanzig dieser Buddies haben wir die  Ausbildung zum bzw. zur Social Media Manager*in ermöglicht.

Was sprach dafür, sich mit diesem Vorhaben an der TH Köln weiterzubilden?

Der Hauptsitz der Detecon befindet sich in Köln, ein Großteil der in Frage kommenden betroffenen Kolleg*innen ist also in Köln und Umgebung ansässig. An dem Angebot der TH Köln hat uns zudem gefallen, über einen längeren Zeitraum hinweg und von sehr unterschiedlichen Dozierenden aus der Praxis ausgebildet zu werden. Die Wirkung ist so sehr viel nachhaltiger als die eines Wochenendseminars. Die Mitarbeiterinnen der TH Köln haben uns außerdem sehr professionell beraten, da wir ja eine geschlossene Gruppe waren, die Weiterbildung aber i.d.R. ein offenes Format ist. Hier wurde sehr gut auf unsere Bedürfnisse eingegangen.

Der Abschluss der Weiterbildung liegt nun 1 Jahr zurück: Zeit für ein Fazit! Konnten die neu gewonnenen Erkenntnisse und Kompetenzen dazu beitragen, die Detecon Berater*innen im Social Web stärker als interne Wissensmarke zu etablieren? Und wenn ja, inwiefern?

Das konnten sie, alle Buddies haben nach der Weiterbildung nicht nur ihre eigenen Aktivitäten im Social Web professionalisiert, sie haben auch ihr Wissen an ihre Coaches, aber auch an andere Kolleg*innen weitertransportiert. Dadurch hat sich die mediale Reichweite für Detecon spürbar erhöht, denn Geschichten, die von Mitarbeiter*innen erzählt werden, haben eine viel höhere Glaubwürdigkeit als die eines anonymen Corporate Accounts. Und noch besser: wir beraten mittlerweile sogar unsere Kund*innen zu diesen Themen, denn wir sind ja nicht alleine mit dem Anliegen, unsere Kommunikationsarbeit zu modernisieren und demokratisieren. Die Investition hat sich also rundum gelohnt.

Sich im Kreise der Kolleg*innen weiterzubilden ist sicher eine andere Erfahrung als individuell an einer Weiterbildung teilzunehmen. Wie haben Sie dies erlebt?

Sehr positiv. Als Berater*innen sind wir ja meist über die ganze Republik verstreut oder sogar auf internationalen Einsätzen unterwegs. Da gibt es nur wenige Möglichkeiten für den persönlichen Austausch. Ein angenehmer Nebeneffekt der Weiterbildung war es deshalb, dass wir Gelegenheit hatten, uns besser kennenzulernen und mehr von- und übereinander zu lernen. Das führte natürlich manchmal auch dazu, dass die Dozierenden uns streng zur Ordnung rufen mussten. Denn es ist wie bei einem Familientreffen: kommt man schon mal zusammen, werden auch Themen diskutiert, über die man schon immer mal sprechen wollte. Und da schweift man schon mal vom eigentlichen Thema ab. Aber Spaß beiseite: ich denke, dass es für das Dozent*innenteam durchaus auch von Vorteil war, dass wir eine sehr homogene Gruppe mit ähnlichem Background und denselben Lernzielen waren.

Wem empfehlen Sie die Weiterbildung zum bzw. zur Social Media Manager*in?

In erster Linie natürlich Kommunikator*innen aus großen und kleinen Unternehmen, auch solchen die sich nicht primär mit sozialen Medien beschäftigen. Die klassische Kommunikation kommt heute ohne die digitalen Kanäle nicht mehr aus, so dass jeder, der sich mit Kommunikation beschäftigt, sich mit deren Wirkmacht und Funktionsweise befassen sollte. Aber auch alle, die sich selbst oder ihr Unternehmen, ihr Team oder ein spezielles Thema besser visibel machen wollen, können sehr viel von der Weiterbildung profitieren. Das Thema Personal Branding geht uns alle an, und dazu kann man hier eine Menge mitnehmen.

Vielen Dank für das Interview, Frau Blessing, und weiterhin viel Erfolg für Sie und das Detecon-Botschafter*innenteam.   

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