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Prof. Dr. Alexander Fekete

Prof. Dr. Alexander Fekete

Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG)

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    50679 Köln
  • Raum ZS-04-01a

Celia Norf

Celia Norf

Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG)

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3. Graduiertenworkshop "Zivile Sicherheit" an der TH Köln

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dritten Graduiertenworkshops "Zivile Sicherheitsforschung" (Bild: TH Köln / IRG)

Unter dem Titel „Integrative Sicherheitsforschung“ fand am 5. und 6. Februar 2018 am Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln der 3. Workshops des BMBF Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“ statt.

Die 13 teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen identifizierten in Diskussionen und Gruppenarbeiten anhand praktischen Beispielen aus den Bereichen Katastrophenmanagement und Kritische Infrastrukturen die Herausforderungen und Problemfelder der inter- und transdisziplinären Forschung und erarbeiteten diverse Lösungsansätze.

Die Bandbreite des fachlichen Hintergrunds der Teilnehmerinnen und Teilnehmer reichte von Ethikern, Politik- und Sozialwissenschaftlern über Meteorologen bis hin zu Bau- und Rettungsingenieuren. Darunter steuerten Postdoktoranden, Doktoranden und Masterstudenten verschiedener deutscher Hochschulen ein umfangreiches Erfahrungsspektrum bei. Zudem stellte Dr. Sophia Booz vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften in einem Einführungsvortrag die Herausforderungen interdisziplinärer Zusammenarbeit systematisch dar. Das gemeinsame Ziel – die Stärkung interdisziplinärer wissenschaftlicher Zusammenarbeit im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung – war dabei das verbindende Element. Zivile Sicherheit ist ein Querschnittsthema, bei dem technische Aspekte in der Regel auch im Kontext ethisch-moralischer, gesellschaftlicher, juristischer oder wirtschaftlicher Fragestellungen entwickelt und bewertet werden müssen. Durch interdisziplinäre Forschungsverbünde soll der Übergang von der bloßen Begleitforschung (multidisziplinärer Ansatz) zur interdisziplinären Forschung gelingen. Dabei werden die Fragestellungen frühzeitig aus unterschiedlichen Blickrichtungen beleuchtet, es werden gemeinsame Konzepte erarbeitet und die Forschungsergebnisse der einzelnen Disziplinen beeinflussen sich gegenseitig, um letztlich einen erfolgreichen Projektabschluss zu erreichen. So werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt, deren Zusammenhänge im Zuge einer singulären Betrachtung nicht erkannt worden wären. Die Ergebnisse des Workshops diskutierten die Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen abschließend mit Prof. Dr. Alexander Fekete (Technische Hochschule Köln), Dr. Wolfram Geier (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) und Peter Zoche (Vorstand des Freiburger Instituts für angewandte Sozialwissenschaft FIFAS).

Im Rahmen des Treffens konnten sich die Teilnehmenden intensiv über ihre Forschungsinteressen austauschen. Große Überschneidungen und Vernetzungsbedarf gab es vor allem bei den Themen Katastrophenmanagement und Kritische Infrastrukturen. Organisiert und moderiert wurde das Treffen von Celia Norf (TH Köln, Institut für Rettungsingenieurwsen und Gefahrenabwehr), Marcel Vondermaßen (Universität Tübingen Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften) und Lisa Broß (Institut für Wasserwesen Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Universität der Bundeswehr München).

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