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Wissenschaftliche Begleitung der "Lernenden Energieeffizienznetzwerke" der RheinEnergie

Die TH Köln übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der „Lernenden Energieeffizienznetzwerke“ (LEEN) der RheinEnergie. In dem Netzwerk sollen Unternehmen, öffentliche Institutionen und Krankenhäuser sich künftig über Erfahrungen und erfolgreiche Strategien rund um die Energieeffizienz austauschen.

Unter Federführung von Prof. Dr. Thorsten Schneiders bringt die Hochschule unter anderem ihre umfangreichen Kompetenzen im Themenfeld Energie in das Netzwerk ein.

„LEEN ist eine wichtige Plattform für den Transfer von der Forschung in die Wirtschaft. Durch unsere Mitarbeit in den Netzwerken vertiefen wir unsere Kooperation mit den Unternehmen in der Region. Davon profitieren auch unsere Studierenden durch praxisnahe Projekte für mehr Energieeffizienz in Unternehmen“, sagt Schneiders. Die Themen Energiesysteme, Erneuerbare Energien, Energiespeicherung, Sektorenkopplung und Energieeffizienz seien am Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der TH Köln fest in Forschung und Lehre verankert. Neben Prof. Schneiders ist Prof. Dr. Johanna May am CIRE im Bereich der Energieeffizienz aktiv. Das Virtuelle Institut Smart Energy (VISE), das Schneiders leitet, ergänze diese Arbeits- und Kompetenzfelder um die Aspekte von Smart Energy, so Schneiders.

In dem vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Forschungsprojekt „Smarte Technologien für Unternehmen“ untersucht Schneiders mit seinem Team seit 2017 Wege zur Optimierung der Energieeffizienz sowie des Energie- und Lastmanagements in mittelständischen Unternehmen. „Wir haben in diesem Projekt bereits jetzt vielfältige Erkenntnisse zu Themen gewonnen, die für die Partner im Netzwerk relevant sind und die wir gerne weitergeben. Zudem erhoffen wir uns neue Impulse“, so Schneiders.

Auch Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln, betont die Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Forschung und Praxis: „Eine bessere Energieeffizienz in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist heute wichtiger denn je: um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschlands zu erhalten und den Klimawandel zu verlangsamen. Damit dies gelingt, müssen wissenschaftliche Erkenntnisse auch in der Praxis umgesetzt werden. Andererseits benötigen Hochschulen den Input der Unternehmen, um neue Forschungsziele zu identifizieren. Das Lernende Energieeffizienznetzwerk ist für die TH Köln eine hervorragende Möglichkeit für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.“

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