Zweimal hintereinander Semesterbester

Verleihung des FERCHAU-Förderpreises an die Semesterbesten (Bild: Manfred Stern/ TH Köln)

Absolvent kam in seinen beiden Studiengängen jeweils auf den ersten Platz. - Die FERCHAU-Förderpreise wurden während der Abschlussfeier mit über 500 Teilnehmern verliehen.

138 Absolventinnen und Absolventen sowie fast 400 Gäste waren Ende Oktober 2017 zur Abschlussfeier in den FERCHAU-Hörsaal am Campus Gummersbach der TH Köln gekommen, damit war der größte Hochschulsaal voll besetzt. Zu dieser Feier gehörte auch die Verleihung des FERCHAU-Förderpreises für die Semesterbesten des Sommersemesters 2017. 

Drei Preise werden in jedem Semester vergeben: jeweils 500 Euro erhält die beste Absolventin oder der beste Absolvent der Lehreinheit Informatik, der oder die Bestplazierte aus der Lehreinheit Ingenieurwissenschaften sowie aus den Master – und Zusatzstudiengängen oder dem Verbundstudium Wirtschaftsinformatik.

Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen parallel studiert

Bester in den Ingenieurwissenschaften war Dennis Franke aus Bergneustadt, er erreichte eine Gesamtnote von 1,45. Der 23jährige Ingenieur hat in acht Semestern ein Doppelstudium absolviert, nicht nur den Bachelor-Studiengang „Allgemeiner Maschinenbau“, sondern er bewältigte parallel auch den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Die Note im zweiten Studiengang war ebenfalls eine 1,45. Damit ist Franke der erste, der zweimal hintereinander den FERCHAU-Förderpreis bekam. Im Praxissemester arbeitete er bei der Pirelli AG im Norden Englands. Derzeit absolviert er den Masterstudiengang Maschinenbau am Standort Deutz der TH Köln.

Mit der Traumnote von 1,10 schloss Clara Oefner aus Viersen ihr Master-Studium „Produktdesign und Prozessentwicklung“ ab. Die 25jährige schrieb ihre Master-Thesis für den Fahrradhersteller ZEG in Köln, inzwischen arbeitet sie auch bei diesem Unternehmen als Produktmanagerin. Nach ihrem Bachelor im niederländischen Venlo hatte sie sich für das Master-Angebot in Gummersbach entschieden, auch wegen seiner Interdisziplinarität. Im Studiengang Produktdesign- und Prozessentwicklung arbeiten Absolventinnen und Absolventen der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und des Designs zusammen an Projekten in enger Kooperation mit deutschen und internationalen Unternehmen.

Für den Volkswagen-Konzern schrieb Robin Müller aus Waldbröl seine Abschlussarbeit in Wirtschaftsinformatik, er erreichte die Gesamtnote 1,44. Der 21jährige Informatiker war mit seinem Studium sehr zufrieden, vor allem wegen der Nähe zur Praxis. Inzwischen studiert er an der Universität Mainz für den Masterabschluss „Management“, von der Praxisnähe her sei das ein deutlicher Unterschied, so Müller. Er möchte schon im Studium ins Ausland und auch später im Beruf internationale Erfahrungen sammeln.

Langjährige Kooperation

Account-Managerin Julia Schneider und Personalreferentin Sabrina Schöffel vom Standort Gummersbach der FERCHAU Engineering GmbH überreichten die drei Preise im Gesamtwert von 1500 Euro während der Semester-Abschlussfeier. Der Stifter des Preises ist als Gummersbacher Unternehmen der Hochschule seit langem verbunden. Als Marktführer für Ingenieurdienstleistungen verfügt über die Firma über mehr als 7400 Mitarbeiter in über 100 Niederlassungen und Standorten bundesweit, die Bundeszentrale von FERCHAU steht direkt neben der Hochschule. In den Gebäuden des Campus tritt FERCHAU neben anderen Unternehmen auch als Sponsor und Namensgeber für die Hörsäle auf, deshalb fand die Preisverleihung im FERCHAU-Hörsaal statt.

Durch das Programm führte die Prodekanin Prof. Dr. Simone Lake aus dem Studienbereich Ingenieurwissenschaften. Moderatorin der Urkundenübergabe war wieder Petra Riemer, Masterabsolventin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Informatik. Dank ihrer sympathischen Ausstrahlung und ihrer Gabe, die Menschenmenge im Saal in Feier-Laune zu halten, konnte sich jeder einzelne Urkundenempfänger über den individuellen Applaus für seine Studienleistung freuen. Die Hauptorganisatorin der erfolgreichen Veranstaltung, die Dekanatsmitarbeiterin Tanja Neubacher, erhielt viel Applaus für ihre Organisationsleistung, über 30 Mitglieder der Hochschule und der Mensa waren in
Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung eingebunden. Der Abend klang aus mit Leckereien aus der Mensaküche und mitreißender Musik vom Diskjokey „Bodo von Lonski“.

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