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TH Köln unterzeichnet Absichtserklärung mit Shell Energy and Chemicals Park Rheinland

Die TH Köln und der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland wollen enger zusammenarbeiten. Mit einer heute unterzeichneten Absichtserklärung hat sich die Hochschule unter anderem dazu bereiterklärt, als wissenschaftliche Partnerin in Wesseling einen neuen Energy Campus mitzuentwickeln.

Der neue Energy Campus soll als Synergie-Plattform die Zusammenarbeit von Shell mit führenden Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Lehre, Unternehmenspartnern sowie innovativen Start-ups fördern. Ziel ist es, im Rheinischen Revier gemeinsam neue Lösungen für die Energiewende zu entwickeln und auf diese Weise aktiv zum Erreichen der deutschen Nachhaltigkeits- und Klimaziele beizutragen.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass an unserem Standort im Rheinland beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gestaltung der Energiewende vorliegen, die wir nun unter anderem gemeinsam mit der TH Köln anpacken“, erläutert Dr. Marco Richrath, Direktor des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland. „Die Weichen für eine nachhaltigere Zukunft als Netto-Null-Emissionen-Unternehmen haben wir schon gestellt, wie unter anderem der Bau einer Anlage für Grünen Wasserstoff und unsere geplante Bio-LNG-Anlage für den Schwerlastverkehr belegen. Jetzt geht es darum, uns für wissenschaftliche und industrielle Partner sowie Start-ups zu öffnen, neue Wertschöpfungsketten zu erschließen und so einen nie dagewesenen Transformationsprozess zum Erfolg zu führen.“

„Die TH Köln übernimmt mit einer ganzen Reihe von Projekten und Initiativen bereits heute eine wichtige Rolle bei der Bewältigung des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Der neue Energy Campus und die hier in Zukunft entwickelten Lösungen für die Energiewende können dabei wichtige Impulse geben. Daher beteiligen wir uns gerne an diesem Vorhaben“, sagt Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer an der TH Köln. „,Nachhaltiges Wirtschaften und Ressourcen‘ ist einer der drei zentralen Profilbereiche unserer Hochschule, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen unterschiedlichen Fakultäten und Instituten forschen. Mit dieser breiten Expertise möchten wir dazu beitragen, hier am Standort wichtige Transformationsprozesse anzustoßen.“

Konkret hat die TH Köln in der unterzeichneten Absichtserklärung sich bereit erklärt, bei der Konzeptionierung, dem Gebäudedesign und der Ausgestaltung des Energy Campus wissenschaftlich zu beraten. Zudem will die Hochschule bei der Ansprache von geeigneten Partnern unterstützen. Geplant ist ferner die Entwicklung von Energiekonzepten sowie Vorschläge für deren Umsetzung vor Ort. Nicht zuletzt wird die TH Köln beim Wissenstransfer und der Schulung von Shell Beschäftigten mitwirken.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vereinbarung ist die wissenschaftliche Nachwuchsförderung. Sie umfasst zum Beispiel die Durchführung von studentischen Projekten und Abschlussarbeiten. Shell wird zudem Förderer des Deutschlandstipendiums an der TH Köln.

Der Aufbau des Energy Campus ist nur ein Meilenstein auf dem Weg eines Transformationsprozesses, bei dem Shell fossile Kraftstoffe durch nachhaltige Alternativen ersetzt. Die Verwendung von Rohöl soll sich auf nicht zu verbrennende Spezialprodukte konzentrieren (zum Beispiel Chemikalien). Außerdem werden Wertschöpfungsketten durch eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft geschaffen. Diese fundamentale Veränderung will Shell nicht allein umsetzen. Als Energy and Chemicals Park soll daher das Unternehmensgelände für strategische Partner mit hohem Synergie-Potenzial geöffnet werden.

Mai 2021

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