Eröffnung Josef Ressel Zentrum "Symbolische Regression": Keynote von Prof. Bartz-Beielstein

Prof. Bartz-Beielstein (Bild: FHOÖ)

Am 2. März wurde an der FH Oberösterreich das Josef Ressel Zentrum (JRZ) für Symbolische Regression offiziell eröffnet. Thema des Forschungszentrums sind mathematische Modelle für Antriebssysteme.

Geforscht wird in Kooperation mit den Unternehmen AVL List und Miba und gefördert durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.
Das Forschungsteam wird von FH-Prof. DI Dr. Gabriel Kronbergergeleitet. In dem Forschungszentrum arbeiten zwei Dissertanten, 1,5 FTE Postdocs sowie weitere Diplomanden
Thematisch ist das JRZ im FH OÖ Center of Excellence for Smart Production angesiedelt.

Prof. Bartz-Beielsteins Keynote behandelte das Thema  „Künstliche Intelligenz in industriellen Anwendungen“. Zwischen den Arbeitsgruppen am JRZ und Prof. Bartz-Beielstein besteht bereits seit mehr als zehn Jahren ein intensiver fachlicher Austausch. So wird an der FH Oberösterreich in der Arbeitsgruppe HEAL u.a. die Software "HeuristicLab" (Heuristic and Evolutionary Algorithms Laboratory) entwickelt. Die Arbeitsgruppe HEAL wird von Prof. Michael Affenzellergeleitet, Prof. Stefan Wagnerfungiert als "Head Architect".

„Für die Mobilität der Zukunft müssen komplexere und variantenreichere Antriebssysteme entwickelt werden als bisher“, sagte Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Dr. Margarete Schramböck. „Dazu leistet dieses Josef Ressel Zentrum einen wertvollen Beitrag, indem es neue Daten, die durch die Digitalisierung verfügbar werden, optimal nutzbar macht. Das bringt Vorteile für alle Beteiligten und macht unsere Gesellschaft fit für die Zukunft.“

„Mit dem neuen Josef Ressel Zentrum der FH Oberösterreich in Hagenberg setzen wir einen wichtigen Schritt für die weitere Stärkung und den Ausbau des Forschungsstandortes und IT-Hotspots Hagenberg. Wieder einmal beweist die Informatik-Fakultät der FH OÖ ihre führende Rolle in der angewandten Informatik-Forschung in Österreich und die FH Oberösterreich ihre Position als forschungsstärkste FH Österreichs“, so Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

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