Tagung des Promotionskollegs "Leben im transformierten Sozialstaat "

Im Promotionskolleg „Leben im transformierten Sozialstaat“ erforschen Promovendinnen und Promovenden, wie sich Veränderungen in der Sozialpolitik auf die Zielgruppen der Sozialen Arbeit auswirken. Auf einer Tagung vom 14.-15. April 2016 stellten sie die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vor.

Im Fokus standen einzelne Felder von Sozialpolitik und Sozialer Arbeit, wie Arbeitsmarkt-, Familien-, Pflege-, Renten-, Jugend- und Wohnungspolitik.

„Aktivierung, Eigenverantwortung und Autonomie: Diese Paradigmen bestimmen die Ausgestaltung von Sozialpolitik und Sozialer Arbeit, welche wiederum auf die Lebenslage der Adressatinnen und Adressaten einwirken beziehungsweise den Handlungsrahmen für Alltagsentscheidungen der Adressatinnen und Adressaten setzen. Forschungsanliegen des Promotionskollegs war es, diese beiden Perspektiven der sozialpolitischen Wirkungsforschung und der sozialpädagogischen AdressatInnenforschung zusammen zu bringen“, erläuterte Prof. Dr. Sigrid Leitner, Sprecherin des Promotionskollegs, in ihrer Begrüßung.

Das gemeinsame Promotionskolleg der TH Köln, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg-Essen ist vom Programm „NRW.Forschungskooperationen“ über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert worden. Zwölf Doktorandinnen und Doktoranden sowie eine Post-Doktorandin sind in dem Verbundprojekt von zehn Professorinnen und Professoren begleitet worden.

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