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Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Kontakt

Prof. Dr. Birgit Jagusch

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)

Rechtsextremismus, Neue und extreme Rechte in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit

Tagung, 16. September 2020

Seit einigen Jahren ist in Deutschland wie in ganz Europa ein Erstarken extrem rechter Positionen zu beobachten. Weil Soziale Arbeit immer in gesellschaftliche Entwicklungen eingebunden ist und aus diesen hervorgeht, stellt sich die Frage, ob sich auch im sozialen Bereich bereits Angebote oder Einflussnahmen des Rechtsextremismus, der Neuen Rechten oder des Rechtspopulismus finden.

Auf einen Blick

Rechtsextremismus, Neue und extreme Rechte in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit

Tagung

Wann?

  • 16. September 2020
  • 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Wo?

TH Köln
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Online-Tagung/Videokonferenz
Die Zugangsdaten werden per Email an die angemeldeten Personen verschickt.

Kosten

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Nach der Anmeldung wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung per Mail versandt.

Veranstaltungsreihe

Diversity Welcome

ReferentIn

S. Programm

Anmeldung

Bitte melden Sie sich mit den folgenden Angaben verbindlich bis zum 1.9.2020 auf der folgenden Website an: Anmeldung zur Fachtagung

Veranstalter

TH Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Kompetenzplattform Migration, Interkulturelle Bildung und Organisationsentwicklung

Weitere Informationen

Die Tagung wird gefördert durch FGW - Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (e.V.)
Kronenstraße 62
40217 Düsseldorf www.fgw-nrw.de


Hinweis zum Hausrecht

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Seit einigen Jahren ist in Deutschland wie in ganz Europa ein Erstarken extrem rechter Positionen zu beobachten. Weil Soziale Arbeit immer in gesellschaftliche Entwicklungen eingebunden ist und aus diesen hervorgeht, stellt sich die Frage, ob sich auch im sozialen Bereich bereits Angebote oder Einflussnahmen des Rechtsextremismus, der Neuen Rechten oder des Rechtspopulismus finden.

Vor diesem Hintergrund sind in 2019 durch das FGW zwei Studien in Auftrag gegeben worden („Die Neue Rechte in der Sozialen Arbeit in NRW“ sowie „Gesellschaftliche Bedrohung von rechts – Analyse der Beratungsanfragen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus“), die erstmals systematisch Einflussnahmen der Neuen Rechten auf die Soziale Arbeit bzw. die Arbeit der Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus untersuchen. Der Fachtag stellt die Ergebnisse dieser Studien vor; sowie einer aktuellen Studie aus dem Bereich der Frühpädagogik, in der Ausgrenzungsmuster in Kindertagesstätten untersucht wurden.

Alle drei Studien bilden den Ausgangspunkt, um gemeinsam mit den Expert*innen aus der Praxis und den Tagungsbesucher* innen die Resultate und die Erkenntnisse und Konsequenzen für die Soziale Arbeit zu diskutieren.

Zielgruppe des Fachtags sind Fachkräfte aus den Praxisfeldern der Sozialen Arbeit und frühkindlichen Pädagogik sowie der Beratung gegen Rechtsextremismus und Rassismus und Wissenschaftler*innen der Sozialen Arbeit und Sozialwissenschaften.

Programm

09.00

Anmeldung und Stehkaffee

10.00

Eröffnung und Begrüßung

Moderation: Berena Yogarajah

10.30

10.30 Die Neue Rechte in der Sozialen Arbeit in NRW – Vortrag

Christoph Gille, HS Koblenz / Birgit Jagusch, TH Köln /Steffen Poetsch, TH Köln

11.20

Schwerpunkte, Entwicklungen und Herausforderungen für die Beratung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW

Andreas Thimmel, Younes Alla, Nils Wenzler, TH Köln

12.00

Förderung von Sensibilität gegenüber rassistischen und verwandten Ausgrenzungsmustern in Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz

Stephan Bundschuh, HS Koblenz, Michael Müller, DJI

12.45

Austausch in Kleingruppen über die Vorträge und anschließend Zusammenführung im Plenum

13.30

Mittagspause

15.00-16.30

Arbeitsgruppen

AG 1

Strategien der Neuen Rechten in der Sozialen Arbeit – Konsequenzen für die Praxis

Stephan Woßmann, AK Ruhr

AG 2

Studierende mit Menschenfeindlichen Einstellungen

Julia Besche, HS Holzminden

AG 3

Arbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen

Thomas Schirmer, Ministerium des Inneren NRW, Referat Prävention und Aussteigerprogramme

AG 4

Perspektiven von durch extrem rechte Gewalt betroffene Menschen: Konsequenzen für die Soziale Arbeit

Opferberatung Rheinland (angefragt)

AG 5

Rassismus und Frühpädagogik

Stephan Bundschuh/Michael Müller

16.30

virtuelle Kaffepause, Ausklang und Zeit zum Vernetzen

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