Projekt “Stadt-Fluss/Raum-Mensch“ | Master CIAD | Nachbericht

Projekt ‘Stadt-Fluss/Raum-Mensch’    (Bild:  )

Unter der Leitung von Prof. Jochen Siegemund beschäftigten sich die Studierenden der Mastervertiefung Corporate Architecture im Wintersemester 2016/17 intensiv mit dem Thema ‘Stadt-Fluss/Raum-Mensch’.

Gemeinsam mit dem BDA Bonn-Rhein-Sieg wurden die Ergebnisse von 10 ausgewählten Studierenden in einer Ausstellung mit dem übergreifenden Thema ‘R(h)ein in die Stadt - ein Wasserbus für Bonn’ in der Fabrik 45 in Bonn gezeigt und im anschließenden ´BDA –Talk´ ein einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen aus Politik, Stadt und Wirtschaft besprochen.

Nach Ansicht des BDA Bonn-Rhein-Sieg soll der Rhein als Natur- und Erlebnisraum zum Kernthema der innerstädtischen Entwicklung werden. Dem Rhein soll als Vernetzungs- und Erlebnisraum, welcher besondere Aufenthaltsqualität hat, eine zentrale Bedeutung für die Stadtentwicklung  zugewiesen werden. Die Aktualität des Themas wird auch im Masterplan deutlich. Dieser behandelt vor allem die Bereiche um den Rhein und sieht einen Bezug der Stadt zum Rhein vor.

Der Masterkurs setzte sich vor allem mit den Schnittstellen von Stadt und Fluss auseinander. Fragestellungen hierbei waren beispielsweise: Wie leben und arbeiten Menschen am Rhein? Wie ist die Wahrnehmung eines Flusses in der Stadt? Wie erleben die Menschen den Rhein in Bonn? Analysiert wurde außerdem die Bedeutung (Marke) des Rheins für die Stadt Bonn, und trennende und verbindende Elemente wurden intensiv geprüft. Die Lösungen der Studenten zeigen alle, dass die Uferbereiche der beiden Rheinseiten große Potentiale aufweisen, als auch eine bessere Vernetzung der am Rhein liegenden Stadtteile ermöglichen. Die Projekte reichen von neuen Ufergestaltungen, Promenaden, über Aufenthaltsmöglichkeiten hin zu Veranstaltungsgebäuden und Pavillons, die alle das Stadtbild und Identität aufwerten, Raum und Chance bieten Bonner Themen und Inhalte, wie zum Beispiel das Beethoven Festival u. a. hier zu erleben, als auch den Rhein und die einmalige Rheinlandschaft einbeziehen. 

Nach einer Einführung durch Professor Jochen Siegemund wurde die Ausstellung mit der Vorstellung der Semesterprojekte zur neuen Ufergestaltung in Bonn durch die Studenten eröffnet. In Folge stellte der Bonner Geograf Christoph Waak die Potentiale der Entwicklung des Bonner Wasserverkehrs vor. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden Vor- und Nachteile sowie kurzfristige und langfristige Entwicklungspotentiale für die Rheinnutzung durch Jörg Beste (Geschäftsführer des Architekturforums Rheinland), Rolf Beu (Vorsitzender des Bonner Planungsausschusses)und Ulrich Ziegenhagen (stellvertretender Amtsleiter der Bonner Wirtschaftsförderung) aufgezeigt.

Im Anschluss diskutierten die Beteiligten und das Publikum in lockerer Atmosphäre in der Fabrik 45 weiter und ließen bei Wein und Bier den Abend ausklingen.  

Weitere Impressionen der Veranstaltung finden Sie in unserem Blogeintrag auf: http://blog.akoeln.de/blog/2017/05/22/projekt-stadt-flussraum-mensch-ciad-nachbericht/

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