Praxisprojekt und Bachelorarbeit im Ausland

Kathrin Bensberg, TH Köln n (Bild: Viola Gräfenstein/TH Köln)

Kathrin Bensberg studiert im siebten Fachsemester Pharmazeutische Chemie. Sie hat sich dazu entschieden, ihr Praxisprojekt sowie ihre Bachelorarbeit im Ausland an der Universität in Valencia zu machen und erzählt, wie sie darauf kam.




Wieso haben Sie sich dazu entschieden, nach Spanien zu gehen?
Kathrin Bensberg:
Ich habe mit 17 Jahren angefangen zu studieren. Ich bin eigentlich seit dem Abitur nur noch von Klausurphase zu Klausurphase gegangen und wollte gerne endlich mal etwas anderes sehen und mich auch als Mensch „weiterbilden“.

Wie schnell hat die Vermittlung eines Studienplatzes in Valencia funktioniert?
Kathrin Bensberg:
Das war recht unkompliziert, weil es schon gute Kontakte nach Valencia gibt. Ich habe das sehr kurzfristig gemacht. Ende Juni habe ich es entschieden, dann bin ich Anfang Oktober mit dem Erasmusprogramm an die Universitát de Valencía gegangen.

Wer hat Sie beraten?
Kathrin Bensberg:
Prof. Dr. Dirk Burdinski ist Erasmuskoordinator und hat mich gut beraten. Außerdem hat mir Frau Knöll vom Hochschulreferat für Internationale Angelegenheit bezüglich eines Erasmusprogrammes sehr weitergeholfen.

Wie haben Sie von dieser Möglichkeit erfahren?
Kathrin Bensberg:
Ich habe nur durch Zufall von dieser Möglichkeit gehört.

Wie haben Sie sich auf die Sprache vorbereitet?
Kathrin Bensberg:
Ich übe mit einer App auf dem Handy. Außerdem habe ich einen Sprachkurs absolviert und belege auch in Spanien einen Sprachkurs. Ich hatte zudem das Fach Spanisch in der Schule.

Was machen Sie in Valencia an der Universität?
Kathrin Bensberg:
Ich kann dort sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn ich mache einerseits meinen freien Praxisteil bei einem Professor in einem Labor an der dortigen Universität und schreibe andererseits dort auch meine Bachelorarbeit. Prof. Dr. Sherif El Sheikh betreut und bewertet in Leverkusen meine Bachelorarbeit.

Haben Sie sich schon immer für Chemie interessiert?
Kathrin Bensberg:
Ich hatte in der Schule den Leistungskurs Chemie. Ich finde es spannend, eine Art Baukasten zu  haben, aus dem man Moleküle herstellen kann.

Und wieso studieren Sie Pharmazeutische Chemie?
Kathrin Bensberg:
Ich finde die Vorstellung toll, möglicherweise etwas zu finden, womit man etwas bewirken oder sogar jemanden therapieren kann. Etwas in dieser Richtung zu entdecken, wäre mein Traum.

Was möchten Sie später einmal machen?
Kathrin Bensberg:
Ich will mir das offen halten, denn ich weiß jetzt noch nicht, ob ich später in die Pharmazeutische Chemie gehe oder ob ich einen reinen Chemie-Masterstudiengang machen werde. Jetzt verbringe ich erst einmal ein Jahr im Ausland, und ich glaube, wenn ich das geschafft habe, dann weiß ich, dass ich alles bewältigen kann, was ich mir vornehme.

25.1.18

(Interview: Viola Gräfenstein)

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