Platz eins und drei beim IEEE Student Design Contest 2017

Auf dem diesjährigen Microwave Symposium des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) konnte Markus Heinrichs seinen Sieg aus dem letzten Jahr wiederholen.

Markus Heinrichs (2.v.r.) wiederholt seinen Titelgewinn von 2016
Markus Heinrichs (2.v.r.) wiederholt seinen Titelgewinn von 2016 (Bild: lylephotos.com)
Markus Heinrichs, Bachelorstudent der Elektrotechnik (Schwerpunkt Nachrichtentechnik), kommt ziemlich viel rum – zumindest in den USA. Im letzten Jahr war er in San Francisco, in diesem Jahr auf Hawaii, wo diesmal der Student Design Contest des International Microwave Symposiums 2017 ausgetragen wurde. 

Bereits im letzten Jahr hatte Heinrichs im Low Noise Amplifier Contest in San Francisco den ersten Platz belegt. Das gelang ihm jetzt schon wieder: Dazu musste er einen stromsparenden, rauscharmen Vorverstärker im Frequenzbereich 2 bis 6 GHz bauen, wie er beispielsweise für das zukünftige 5G-Mobilfunksystem erforderlich ist. Mit einem dritten Platz schaffte es sein Kommilitone Niklas Bärk ebenfalls aufs Podest: In der Wettbewerbskategorie "Mischer" galt es, eine Mischerbaugruppe für den Frequenzbereich 10 bis 11 GHz zu entwickeln, was mit besonders hohen technischen Anforderungen verbunden war.

Niklas Bärk während der Messung im Wettbewerb
Niklas Bärk während der Messung im Wettbewerb (Bild: lylephotos.com)
Beide Bachelorstudenten arbeiten bereits seit Anfang dieses Jahres an ihren Schaltungen, die im Wettbewerb gemessen und mit den Modellen anderer TeilnehmerInnen verglichen wurden. Insgesamt 121 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in Honolulu an, der Wettbewerb ist unterteilt in elf verschiedene Kategorien. "Unter den TeilnehmerInnen sind viele Masterstudierende oder DoktorandInnen", sagt Prof. Dr. Rainer Kronberger, Leiter des Labors für Hochfrequenztechnik an der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik. Kronberger hat eine erfolgreiche Bilanz vorzuweisen: Seit zehn Jahren nehmen "seine" Studierenden an dem internationalen Wettbewerb teil und standen bereits zwölf Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Die Schaltungen, auf die Markus Heinrichs und Niklas Bärk seit acht Monaten so viel Mühe verwenden, sind Gegenstand ihrer Abschlussarbeiten. Beide wollen im Anschluss den englischsprachigen Masterstudiengang Communication Systems and Networks absolvieren.

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