Philipp Schwartz-Stipendium für gefährdete Forschende

Die TH Köln hat erstmals die Möglichkeit erhalten, ein Stipendium für gefährdete Forscherinnen und Forscher im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung zu vergeben.

„Wir leben leider in Zeiten, in denen die freie Wissenschaft unter Druck von autoritären Regierungen und rechtspopulistischen Politikerinnen und Politikern gerät. Daher sieht die TH Köln es als ihre Pflicht an, Forscherinnen und Forscher zu unterstützen, die in ihren Heimatländern nicht mehr sicher sind. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir als eine der wenigen Fachhochschulen für das Stipendium ausgewählt wurden“, sagt Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln.

Philipp-Schwartz-Initiative
Die Philipp-Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und ermöglicht Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Verleihung von Stipendien für Forschungsaufenthalte an gefährdete Forscherinnen und Forscher. Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Andrew W. Mellon Foundation, die Fritz Thyssen Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, den Stifterverband sowie die Stiftung Mercator.

02.03.2020

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