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Prof. Dr. Sebastian Kraft

Informatik und Ingenieurwissenschaften
Institut für Physik (PHY)

Neuberufen 2016: Prof. Dr. Sebastian Kraft

Prof. Dr. Sebastian Kraft (Bild: privat)

Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften Lehr-/Forschungsgebiet: Physik


Studium der Physik an der Universität Marburg

Promotion: "Vom Atomchip zur Mikroatomik: Einzelatomnachweis in Mikrofallen durch Photoionisation" an der Universität Tübingen

Berufliche Stationen (u. a.)

  • Wissenschaftlicher Angestellter zur Entwicklung einer Apparatur zum Einzelatomnachweis, Universität Tübingen
  • Post-Doc zur Forschung an Quantengasen, Universität Amsterdam
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter Calcium-Quantengase, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig
  • Entwicklungsleiter Optik und Elektronik, Jordan Luxar GmbH, Langenfeld

Als Student hatte ich neben dem Fachstudium sehr viele verschiedene Aktivitäten. Ich habe es genossen mich nicht nur in ein Fach bis ins Detail zu vertiefen (das war auch schön …), sondern auch immer wieder viel Neues auszuprobieren.

Meinen Kindern würde ich Quantenoptik so erklären: Quantenoptik ist ein Modellbaukasten für Physiker. Mit Hilfe von Lasern, Optiken und Vakuum-Apparaturen werden hier Gesetzmäßigkeiten untersucht und verständlich gemacht, die Physiker auch in anderen viel komplexeren Zusammenhängen beschäftigen.

In der Quantenphysik gibt es noch zu entdecken: Lange Zeit war ein Standardsatz: Die Quantenwelt unterscheidet sich von allem was wir in der Realität erleben und gilt nur für so kleine Dinge wie Atome, die wir sowieso nicht anschaulich verstehen können. Die Grenze der Quantenwelt hat sich seitdem zu immer größeren Objekten verschoben. Vielleicht wird unser Verständnis bald so gut, dass wir gar nicht mehr von verschiedenen Welten sprechen müssen.

Ich möchte einen Schwerpunkt setzen: Mich hat im Studium, in der Forschung und in der Firma immer die Arbeit mit Optik und Licht fasziniert. Ausgehend von meiner bisherigen Arbeit, möchte ich einen Schwerpunkt in der Anwendung von Lasern setzten, aber auch alltägliche Anwendungen von LEDs nicht vernachlässigen.

Den Studierenden mitgeben möchte ich, dass sie die Zeit nutzen, um ihren eigenen Weg zu finden. Dazu gehört das schöne Erlebnis, einen Stoff, den man bisher immer unglaublich kompliziert fand, plötzlich zu verstehen, aber auch immer wieder über den Tellerrand zu schauen.

Mein Schreibtisch ist immer der Ort, wo ich mein Notebook hinstellen kann. Mein eigentlicher Schreibtisch ist so mehr zu einem Lesetisch geworden.

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