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Prof. Dr. Franz Kasper Krönig

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

Neuberufen 2016: Prof. Dr. Franz Kaspar Krönig

Prof. Dr. Franz Kaspar Krönig  (Bild: privat)

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften Lehr-/Forschungsgebiet: Elementardidaktik und Kulturelle Bildung


Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Linguistik an der Universität zu Köln
Promotion „Die Ökonomisierung der Gesellschaft. Systemtheoretische Perspektiven“ an der Universität Flensburg

Berufliche Stationen (Auszug)

  • Langjährige kulturpädagogische Arbeit v.a. mit Kindergruppen
  • Leiter des Weiterbildungsbereichs an der Offenen Jazz Haus Schule Köln
  • Projektleiter zahlreicher Kultureller Bildungsprojekte in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie an allen Schulformen, im Ganztag und in der KiTa
  • Moderator und Mitglied des Steuerungsteams der JeKits-Akademie
  • Weiterbildungsdozent mit Schwerpunkt inklusiver Musikdidaktik
  • Lehraufträge an den Universitäten zu Köln und Flensburg, der Musikhochschule Köln, Fachhochschule Dortmund und der Akademie Deutsche Pop
  • Vertretungsprofessur Soziologie und Didaktik an der TH Köln

Mein Philosophiestudium habe ich als sicheres Standbein neben meiner Musikerlaufbahn gewählt.

An meinem Lehrgebiet gefällt mir, dass Kulturelle Bildung bei aller bildungspolitischen und wissenschaftlichen Aufmerksamkeit, die ihr aktuell zuteil wird, ein noch weitgehend unreglementierter und wenig "verwalteter" Bereich im pädagogischen Feld ist, der entsprechend große Freiräume für Konzeption, Praxis und Forschung bietet.

Von Kindern können wir lernen, Fragen, die man nicht versteht, auch einmal unbeantwortet zu lassen. Die Gesellschaft leistet sich schließlich nicht zuletzt deshalb Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, damit wenigstens irgendjemand nicht 'weiss', was Kinder 'sind'.

Den Studierenden mitgeben möchte ich: In dieser Allgemeinheit und Abstraktheit vielleicht nur meine Einladung, gemeinsam nach dem zu suchen, was ich in welcher Situation jeder Einzelnen und jedem Einzelnen mitgeben könnte. 

Wenn ich nicht an der Hochschule lehre, erwecke ich hoffentlich wenigstens den Eindruck, es zu tun.

Jazz und Inklusion sind nur dann miteinander vereinbar, wenn man Jazz nicht als das hoch standardisierte und codifizierte und damit exklusive Musikgenre versteht, als das es in der Breite praktiziert und institutionell gelehrt wird. Improvisation, experimentelle Haltung und Gesellschaftskritik, die den Jazz, ausmach(t)en, sind für mich hingegen ganz entscheidende Ansätze einer pädagogischen und didaktischen Inklusion.

Mein Lieblingsort für gute Ideen: Ich glaube, je stärker die Idee, desto weniger nehme ich überhaupt die Umgebung wahr.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, war "Tragedy and Hope: A History of the World in Our Time" von Carroll Quigley.

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