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Prof. Dr. Martin Eisemann

Informatik und Ingenieurwissenschaften
Institut für Informatik (INF)

Neuberufen 2015: Prof. Dr. Martin Eisemann

Prof. Dr. Martin Eisemann (Bild: privat)

Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften Lehr-/Forschungsgebiet: Informatik, Computergrafik



Studium der Computervisualistik an der Universität Koblenz-Landau

Promotion über "Error-concealed Image-based Rendering" an der Technischen Universität Braunschweig

Berufliche Stationen (u. a.)

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Computergraphik der Technischen Universität Braunschweig
  • Akademischer Rat am Institut für Computergraphik der TU Braunschweig
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc), Pattern Recognition and Bioinformatics Group und Computer Graphics and Visualization Group, TU Delft, Niederlande

 Als Kind wollte ich nicht zur Musikschule, den Regenwald retten und zeichnen können.

Ich arbeite gerne an einer Hochschule, weil man mit engagierten, idealistischen und kreativen Menschen zusammenarbeiten darf.

Computergrafik begeistert mich, weil es für mich die ideale Kombination von Kunst, Informatik, Psychologie und Naturwissenschaften darstellt. Die Kreativität dieses Feldes hat für mich immer noch etwas Magisches, was mich auch nach all den Jahren fasziniert. Es ist wie einer Zaubershow beizuwohnen, bei der man aber auch hinter die Kulissen gucken darf.

Freunden und meiner Familie erkläre ich meine Arbeit so: Kennt ihr die Szene aus dem Film Matrix in der Trinity in die Luft springt, die Zeit anhält und sich die Kamera um sie herumbewegt? Das können wir auch, aber besser und billiger. Oft werde ich auch gefragt, ob ich quasi ein Designer wäre. Darauf antworte ich oft: "Nicht direkt, aber wir entwickeln die Programme mit denen Sie ihre kreativen Ideen umsetzen können".

Den Studierenden mitgeben möchte ich: Dass man niemals seine Neugier verlieren und die Dinge nicht nur hinnehmen, sondern auch hinterfragen sollte. Dass Lernen zwar mit Anstrengung verbunden sein kann, sich aber lohnt, und dass eine gesunde Portion Humor und Freude auch die anstrengendsten Arbeiten angenehm werden lässt. Dass Interesse, Toleranz, Respekt und Höflichkeit für andere Menschen ein hohes Gut sind, das man wahren sollte.

Als Ausgleich zur geistigen Arbeit brauche ich vor allem Lachen, ein gemütliches Bett, gute Freunde und Familie und leckeres Essen. Sehr gerne betreibe ich auch analoge Computergraphik in Form von Ölmalerei oder Lesen, und lasse die Bilder auf der Leinwand oder im Kopf entstehen.

Die Mensa ist mein Lieblingsort – also während der Woche, so zwischen 12 und 13 Uhr.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe ist die Graphic Novel "Strangers in Paradise" von Terry Moore. Wie man mit so wenigen Strichen so viele Emotionen auf das Papier bekommt, ist schon erstaunlich.

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