Nachgefragt bei Prof. Dr. Felix Hackelöer

Porträt Felix Hackelöer (Bild: privat)

Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften, Professur für Smart Automation


Studium Elektrotechnik an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

Promotion „Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten kontaktloser Magnetführungen“ an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

Berufliche Stationen (u. a.)

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter der Abteilung „Angewandte Mechatronik“ am IFW der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
  • Entwicklungsleiter des Bereichs Steuerungstechnik der A. H. Schütte GmbH & Co KG, Köln
  • Technischer Leiter und Mitgesellschafter der ISTOS GmbH, Düsseldorf
  • Leiter Bereich Applikationen bei der ADAMOS GmbH, Düsseldorf

Als Kind habe ich mich schon immer für Technik in allen Facetten begeistern können – vom auseinandergenommenen, und meist auch wieder zusammengebauten, Haushaltsgerät bis zum Modellflugzeug. Diese Begeisterung habe ich mir bis heute im Beruf und auch als Hobby (Haus-Automation, Youngtimer) erhalten können.

Das Beste an meinem Studium war, dass man sich mit einigen Grundsätzen vieles selbst herleiten und erklären kann, ohne alles auswendig lernen zu müssen.

Smart Automation erkläre ich meinem Nachbarn so: Automatisierungs- und produktionstechnische Anlagen wurden bislang (fast) immer als Inseln nach dem Motto „never touch a running system“ betrieben, zum Teil mit sehr spezieller Technik. Heute nutzen solche Systeme zunehmend moderne Standards aus der IT und die Anlagen sind viel stärker untereinander und mit der Außenwelt vernetzt. Das schafft viele neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. Ein plakativer Vergleich zur klassischen Automatisierung wäre der zwischen einem Auto und Car-Sharing: Car-Sharing basiert weiterhin auf dem Auto, aber es gehört eben noch viel mehr dazu.

Mein fachliches Steckenpferd ist eine interdisziplinäre Herangehensweise – die optimale Lösung kann häufig nur gefunden werden, wenn man die Dinge aus mehreren Perspektiven betrachtet.

Ich möchte einen Schwerpunkt setzen bei der Integration neuer Technologien der Automatisierungstechnik und der Vernetzung mit Fertigungsanlagen.

Ich würde gerne herausfinden, wer der nächste James Bond wird!

Der beste Ort für kreative Ideen ist für mich nicht klar definiert – die können an jedem Ort kommen. Für mich ist es eher eine kreative Stimmungslage – etwa eine Ruhephase nach einer Zeit mit vielfältigen Eindrücken, wie zum Beispiel nach interessanten Gesprächen oder dem Besuch einer Industriemesse.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, ist Der Drache in meiner Garage von Carl Sagan.

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